Freitag, August 22, 2014

Bretagne - Tag 5

Heute lädt das Wetter nicht so zum Radfahren ein, deshalb laufen wir in die Altstadt von Quimper und entdecken auf dem Hinweg einen schönen Campingplatz im Gelände eines alten Schlosses.



Dann schlagen wir uns am Ufer entlang durch den naturbelassenen Wald bis auf den bekannten Weg in die Altstadt. Dort rastern wir die alten Gassen mit wunderschönen Fachwerkhäusern ab, alles wird fotografiert. Andenkenkeramik gekauft, Fingerfood für das Hotelbett-Mahl beschafft. Dann ziemlich knigge im Hotel angekommen, wir waren lange unterwegs. Essen und aus.

Donnerstag, August 21, 2014

Bretagne - Tag 4

Schönes Wetter, also zeitig los mit den Rädern (09:30) mit Ziel Pointe du Raz, dem westlichsten Zipfel von Frankreich. Der Einstig in eine fahrradfreundliche Route gestaltet sich etwas schwierig, aber das kennen wir schon vom letzten Jahr. Nach verschiedenen Schlenkern und Schleifen kommen wir durch nahezu unbevölkertes Land mit wunderschönen kleinen Ansiedlungen dann an die Küste und folgen dem Radweg Nr. 5, der die zerklüftete Uferlinie so ziemlich mitmacht, so dass aus geplanten 50 Kilometern für den Hinweg schließlich etwa 75 werden. Aber dann sind wir da und laufen auch den letzen Kilometer bis zum Kap. Cola und Verpflegung besorgen, und Batterien für den Garmin. Zurück geht es Richtung Dounarnenez über die Landstraße,  denn es ist schon gegen 17:00, wir wollen ja noch im Hellen zurück sein. Dann den Einstig in den Radweg nach Quimper auf Anhieb gefunden, wunderschöner alter Bahndamm, wir kommen super voran.

Bei 137 Kilometern sind wir zurück am Hotel, unser persönlicher Rekord. McDoof liefert die zu ersetzende Energie, dann ins Bett.

Mittwoch, August 20, 2014

Bretagne - Tag 3

Zeitiges Frühstück, dann mit dem Auto nach Etretat, mit dem Fahrrad in den Ort reingeradelt, gegen 09:45 sind wir dort und der Ort erwacht gerade erst, schöne Stimmung. Weiter an den Strand, dort schauen wir uns die Felstore links und rechts vom Strand von unten und oben an, mehr hat dann der Ort auch nicht zu bieten, war aber schön!

Dann 12:45 weiter in das Herz der Bretagne, Quimper. Was, noch 500 Kilometer? Frankreich ist irgendwie groß. Na gut, sind gegen 18 Uhr da, finden ein preiswertes Hotel, kleine Radrunde in die Altstadt mit Abendbrot im Restaurant der Markthalle, dann heim und ins Bett.

Dienstag, August 19, 2014

Bretagne - Tag 2

Quer durch Belgien (eine absolut gerade Autobahn mit Beleuchtung, endlos), dann endlich sind wir in Frankreich. Erstes Ziel liegt noch in der Normandie: Fecamp. Sieht interessant aus, aber da ist kein preiswertes Hotelzimmer mehr zu finden, das Ibis budget ist auch voll, und das Romatikhotel am Berg ist uns einfach ein wenig zu teuer. Also weiter nach Etretat, dort gibt es auch nichts, erst in Le Havre werden wir fündig. Nach dem Krieg sehr fix wiedwer aufgebaut, dadurch nicht besonders sehenswert. Nur die Strandhäuschen sehen lustig aus, wie wir bei einem kurzen Fahrradabstecher an die Strandpromenade feststellen. Dort wird noch Imbiss-Abendbrot vom netten Asiaten eingenommen, dann geht es zurück ins Hotel und ins Bett.

Montag, August 18, 2014

Bretagne - Tag 1

Der Montag beginnt mit Regen, weshalb wir erstmal zu Fuß starten nach dem 9-Uhr-Frühstück. Nochmal Altstadt, wir beginnen mit dem Stadtschloss. Drei Lustige Frauen im Garten:

Weiter geht es mit der Teutonischen Ecke, dann wird das Wetter besser, so dass wir zurück zum Hotel laufen und die Fahrräder holen. Nun geht es auf die Burg Ehrenbreitstein (zuvor kurzer Kaffestop in einem schönen Szene-Lokal wegen eines Regenschauers), Aussichtspunkt und Burgbesichtigung, sehr schöner Blick über das Land, interessante Details zur regionalen Geschichte. Nach Bier und Wein wieder hinab in das Rheintal, flussaufwärts geradelt bis zur nächsten Brücke, schöne Häuser und Villen. Abendbrot im Weindorf, dann haben wir fertig. Resümee: die Stadt kann man sich ansehen, muss man aber nicht unbedingt gesehen haben, man möge mir dieses Urteil verzeihen. Die Festung ist ganz eindrucksvoll, aber der Königstein an der Elbe ist mindestens genauso schön.

Sonntag, August 17, 2014

Bretagne - Tag 0

Die Bretagne ist wirklich weit weg. Da fährt man nicht einfach mal so an einem Tag hin. Deshalb erstmal nur Koblenz, die bekannte unbekannte Stadt. Nach 6 Stunden sind wir dort, nach dem Einchecken geht's gleich erstmal zur Milonga Confluentia im Jugendstilcafe Adaccio, es soll ja wieder ein Tango-Urlaub werden. Das Ambiente finden wir gut, die Musik und den allgemeinen Stil des Tango-Publikums finden wir nicht ganz so toll. Die 6 Euro Eintritt lassen sich sicher mit der Lokalität begründen, allerdings sollte dann die Bedienung etwas aufmerksamer und netter sein (jung und hübsch sein reicht einfach nicht). Alles irgendwie etwas flau und teilweise recht krasse Unordnung in der Spur. Aber besser als kein Tango, wir haben uns bemüht.
Dann hängen wir noch einen ersten kurzen Stadtbummel inkl. Abendbrot dran, das Deutsche Eck wird ehrfürchtig-skeptisch beäugt. Dann zurück ins Hotel, schneller Fall ins Bett.

Freitag, Mai 10, 2013

St.Pauli



Heiliger Paul! Mit Horn. Blau und einzig. Rio Reisers Seemannslied. Wow!

(Gänsehaut)

Hexen?



Vorsicht im Wörlitzer Park, Hexen gehen um...

Mittwoch, Mai 08, 2013

Paradiesisch

Soeben von einer lieben, in's Hessische verbannten Ex-Nachbarin empfohlen bekommen, die erst morgen Geburtstag hat, und der ich heute schon voreilig gratuliert habe: Radio Paradise MUSIK!

Unbedingt die Slideshow einschalten, ganz tolle Bilder!
Cayetano - Fairy Tales, so schööööön!

Dienstag, April 30, 2013

Freud'scher Kollegen-Versprecher

Würdentreter (er meinte wohl den Träger, aber diese Wortschöpfung passt ja auch zuweilen)

Freitag, April 26, 2013

Blues only

Jürgen Kerth - Konzertmitschnitt auf MDR (jetzt gerade). Jahrzehntealt und immer noch ehrlich, schnörkellos, da muss keine Pyrotechnik, kein Beleuchtungseffekt oder irgendwelcher Schnickschnack die Musik stören, ein wirklicher Profi im besten Sinne ist da am Werkeln an seiner abgegriffenen Gitarre. Und Kleinow-Bernd lässt seinen Hobel Jaulen, "laß ab"! Ich bin begeistert!

Mittwoch, April 24, 2013

Feuer?

In Sachsen gibt es ja bekanntermaßen gelegentliche Probleme mit der weichen und harten Aussprache von Konsonanten und der daraus abgeleiteten Wortbedeutung: Pyromanen leiden unter einer Monomanie, im Gegensatz dazu sind Büromanen harmlos und vermutlich einfach nur müde.

(Nö, muss man nicht ernstnehmen, das Rumblödeln ist nur eine zwanghafte Kompensationshandlung im alltäglichen Bürowahnsinn. Eine Monomanie?)

Sonntag, April 07, 2013

Tödlich für jeden!

Ist es wirklich Absicht, oder hat da wer beim Sprüche-Machen geschlafen?



Siehe Packungsaufdruck.

Samstag, April 06, 2013

Ohne Ralph sind wir verloren

Randale-„Ralph reichts“, was für ein lustiger Filmtitel ;-) (ein Dankeschön an die Computer-Oiger für den Tip!)

Sonderermittlungsgruppe: Dr. Muggel's Diebesgut aufgefunden

Seit dem September 2011 haben wir ihn verfolgt, heute wurde das finale Versteck gefunden. Sekt und Single Malt, Schokolade, bittere Tränen, jetzt ist es endgültig vorbei... Hinter dem unscheinbaren Code GC2HWA5 verbirgt sich eine geniale Rätselaufgabe, die ihresgleichen sucht. Wer solche Cache-Ideen umsetzt, der muss ein völlig besessener Nerd sein, voller Respekt und Dankbarkeit verneigen wir uns vor dem Owner "rs-sepl", wir hatten wirklich viel Spaß beim Suchen und Räseln und konnten einige uns noch fremde Orte in unserer Stadt entdecken. Demnächst werden wir die GPS-Geräte, Taschenspiegel, Taschenlampen und den ganzen Rest der Cacher-Ausrüstung bei ebay versteigern, was sollen wir denn jetzt noch damit, so schön wird's nie wieder. Oder gibt es eine Fortsetzung?

Mittwoch, April 03, 2013

Tango

Beim Lesen eines meiner Lieblings-Tango-Blogs und der dort gerade stattfindenden Diskussion über einen Offenen Brief von Annette Postel in der Zeitschrift "Tangodanza" (über dessen gedankenlosen Titel und Inhalt ich nur fassungslos den Kopf schütteln kann, was für ein platter Text) fand ich bei der Recherche zum Thema einen sehr schönen Beitrag, der den verborgenen Reiz des Tango-Tanzens voll auf den Punkt bringt. Genau so ist es, besser kann man es nicht ausdrücken. Also will sagen, ich kann's nicht (so treffend beschreiben).

Freitag, März 29, 2013

Black & White (too much White)

Heute am Karfreitag müsste man eigentlich über grüne Wiesen wandeln und sich am nahen Frühling erfreuen. Müsste man...



(heute aufgenommen vor dem Coselpalais in Dresden)

Montag, März 25, 2013

Ich will Farbe!

Feuer im Kamin vermittelt ein heimeliges Behagen, aber ja nicht zum Fenster rausschauen!



Der Trübsinn nimmt einfach kein Ende, immer nur Schwarz-Weiß, es reicht jetzt!

Sonntag, März 24, 2013

Geocaching - nichts für Ängstliche

Heute haben wir uns endlich aufgerafft, die seit langer Zeit ruhenden Nachforschungen zum aus unserer beschränkten Sicht wohl besten Geocache im geografischen Umfeld von Dresden zu machen. Heute war der "Lost place"-Teil auf dem Programm. Der führte uns in sehr marode Baulichkeiten. Ganz wohl war uns nicht dabei, aber eigentlich war es sehr spannend und (wenn man sich vorsichtig bewegt) auch überhaupt nicht gefährlich.



Und wir haben die Vor-Ort-Rätsel ALLE gelöst, wir geben doch nicht vorzeitig auf! Demnächst wird der Final aufgespürt, wir sind ihm ganz hart auf den Fersen... Die Flasche Sekt steht schon bereit!

Sonntag, März 17, 2013

Bücher und Waffen

Weils im letzten Jahr so schön war, müssen wir heute wieder nach Leipzig, derzeit das Lese- und Literaturzentrum hierzulande: die Buchmesse ruft. Zum letzten Mal (leider) ist dieses Großereignis mit dem Cosplay-Wettbewerb gekoppelt, so dass wir froher Erwartung einer bunten Mischung aus seriösen Literaturliebhabern und "durchgeknallter" Anime- und Manga-Fans anreisen. Am Eingang ein kurioses Schild:



Zum Glück sind wir ja nur mit Kameras bewaffnet. Wieder ein unbeschreiblicher Tag mit vielen Eindrücken, und wieder angenehmes Flair mit Gitarrenmusik, Talkrunden (u.a. mit Christoph Hein) und natürlich einer Unmenge von Büchern.



Und viel Literatur über Musik. Passend dazu sind auch einige Musikinstrumente zu sehen. Obiges Instrument erinnert an ein Hang (wie es z.B. Manu Delago spielt), ich war schon Feuer und Flamme. Ist jedoch ein Hapi, dessen Klang- und Tonumfang nach meinem Gefühl nicht an das Hang heranreicht, aber ich mag mich irren.



Und kostümierte Menschen überall. Grandios, diese Menge von Eindrücken, irgendwann wandelt man nur noch wie betäubt durch die Gänge.



Overload, nichts geht mehr.

Am Abend dann in einem der schönsten Säle Dresdens Live-Musik von Tango Fuego, nicht immer leicht zu tanzen, aber sehr gut rübergebracht. Es war ein wunderschöner Abend...



Nebenbei stellte sich heraus, dass die Veranstaltung eine verkappte Geburtstagsfeier der Organisatoren war, sicherlich ein nicht ganz preiswertes aber wunderbares und sicher unvergessliches Geschenk an sich selbst, Respekt!

Sonntag, März 10, 2013

Lady in red

In einem bekannten Dresdener Vorort (grins) beim Bummel über die dortige zentrale Flaniermeile (auf der Suche nach Kuchen und Kaffe) einer teilnahmslos dreinblickenden Animierdame begegnet:



Irgendwie ist sie traurig, hab das aber aus der mir angeborenen Höflichkeit nicht näher hinterfragt. Zuvor waren wir im Rahmen des Tages der offenen Töpferei unterwegs, u.a. haben wir zugeschaut, wie man Hohlkeramik herstellt, sehr spannend:



Der Erwerb größerer Mengen an Keramikprodukten konnte wirksam abgewendet werden, na ja, eine Schale steht jetzt im Wohnzimmer, sieht ja auch ganz gut aus.

Samstag, März 02, 2013

Bücherwürmer

Gerade wenn sich das Frühjahr ankündigt, verfallen viele Mitmenschen in einen gewissen Putzwahn, auch wir sind dagegen natürlich nicht gefeit. Im beschriebenen Fall hieß das, dass unser Bücherregal einmal gründlich durcheinandergewirbelt werden sollte, um an die sonst weniger zugänglichen Staubansammlungen heranzukommen.



Nun, drei Wochen später, steht alles wieder an (s)einem Platz. Ganz nebenbei wurde das Parkett nachgeölt, aber das ist eine Geschichte für sich... (ich sage nur: Einscheibenmaschine)

Samstag, Februar 16, 2013

Ich liebe Schiller

Zwei mir nahestehende Personen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen:



Aber das neue Android-Handy ist wirklich cool, was man da jetzt so alles machen kann, das schreit nach Ausprobieren! Kann man am besten bei Streuselbier und jugendlich-kompetenter Beratung durch die jüngere Generation.

Dienstag, Januar 01, 2013

Schon wieder ein "Neues"...

So schnell geht's, da ist Silvester schon wieder vorbei. Was solls, das neue Jahr kommt, wie es kommt. Beim Neujahrsspaziergang zum Auslüften des alkoholvergifteten Körpers haben wir eine schöne Kuppelkonstruktion entdeckt:



Na, wer kennt sich aus? Wo isses? Tip: an einem unserer Lieblingsorte...

Montag, Dezember 31, 2012

Fußballfan? Niemals!

Silvester bei guten Freunden, und (für mich völlig untypisch) mit Fußball! Vielen Dank an die Veranstalter, es war ein schöner Abend!



Irgendwann gibt's Revanche, und dann gewinnen wir auchmal ;-)

Samstag, Dezember 29, 2012

Hängengeblieben

Beim (während der gestrigen Veteranen"wanderung") vereinbarten Streuselbier im Schillergarten mit den trinkfestesten ;-) Freunden aus der MANOS-Zeit trauen wir unseren Augen kaum:



Durch den Kamin schafft's der W-Mann, aber mit dem Baum kommt er nicht zurecht... Vermutlich auch zu viel Glühwein...

Freitag, Dezember 28, 2012

Stall mit Kühen

Jedes Jahr die selbe liebgewordene Leier:



Und wir freuen uns immer wieder drauf, weil es einfach nette Leute sind, mit denen wir da altersgerecht durchs Gebirge tappsen...

Samstag, Dezember 08, 2012

Die Theorie klingt gut

Diese Werbesprücheklopfer haben überhaupt keine Ahnung von der Realität, wie man auf der Aussichtsplattform der Wachbergschänke sehr gut sehen kann:


Man kann ihnen selbst bei den einfachsten Dingen nicht trauen!

Freitag, November 16, 2012

Blinder Pilot in Leipzig

Heute beim Calexico-Konzert in der Leipziger Kulturfabrik zum ersten Mal gehört: Blind Pilot, eine frische Band aus Portland (Oregon). Das ist also "Indie Folk", sagt zumindest Wikipedia. Einfach schön, in allen denkbaren Auslegungen dieser zwei Worte. Wir waren sehr berührt. Dann das eigentliche Calexico-Konzert mit einer Band, die absolut perfekt "drauf" war, so muss es sein für das viele Geld. Begeisternd dann, dass sie die Support-Band mit auf die Bühne geholt und gemeinsam wunderschön gesungen und gespielt haben, GÄNSEHAUT!!! Einfach ein genialer Abend mit einer allerletzten Krönung: ICH habe eine Setlist (weil ich so nett gefragt habe), juhuuuuu! Piloten-CD's gekauft, natürlich signiert. Nur sein Plektrum wollte Mr. Israel Nebeker nicht hergeben, na ja, ist ja eh nur ein kleines Plastik-Teil...

Freitag, November 09, 2012

Wer solche klugen Sprüche macht, der kennt das Leben

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu! (Ödön_von_Horváth)

Freitag, November 02, 2012

T-Schale

Ich mag den Herbst an der Ostsee, wie jedes Jahr (zuminest in den letzten 10 Jahren) suchen wir die Ruhe am Meer. Schwer zu finden (man muss ein ganzes Stück laufen), da viele andere Menschen den gleichen Gedanken haben.



Aber zum Glück finden wir bei Bedarf immer Sitzplätze in der schönsten Schale des Ortes...

Donnerstag, November 01, 2012

Dumpfbacken

Was ist das denn? Sind hier auf Rügen in Sellin. Bei uns zu Hause gibt es immer schon nur einfache Bäcker, Dampf kennt man eigentlich nur in Verbindung mit dem Bügeleisen oder der Traditionseisenbahn. Ach ja: und von der Weissen Flotte.



Klar, wir haben hier eine echte Bildungslücke, zum Glück gibt's Wikipedia. Vielleicht ist unser heimischer Bäcker auch einer, wer weiß... Beim nächsten Semmelholen werde ich fragen!

Dienstag, Oktober 30, 2012

Schaf-Flug

"Wetten das"-Frage: können Schafe fliegen? Unsere schon! Zunächst gilt es, einen geeigneten Schutz für den empfindlichen Kopf zu finden...



Dann braucht's nur ein wenig Wind, und die vorbeikommenden Strandwanderer bleiben verblüfft stehen!



Das geht doch bestimmt auch mit MENSCHEN!

Samstag, Oktober 27, 2012

Freie Radikale

Wird doch kein Baseball-Fan sein?



Nö, hier sammelt jemand "Koffeinagel".

Samstag, Oktober 20, 2012

Geldanlage

Was für eine verschwenderische Pracht, zum Naseplattdrücken:



Schnell weitergehen, kein Blick zurück :-(

Freitag, August 31, 2012

VS.1 - Sommer mit Schnee

Nichts wie weg aus dem verregneten Konstanz, schnell noch Verpflegung und Vignette organisiert, dann rein in die Schweizer Kantone bei grauem Himmel, es schüttet. Womit haben wir denn das verdient? Viel Verkehr, muss hier keiner Arbeiten? Diverse Stop&Go-Stellen auf den Schweizer Autobahnen, dann machen wir uns von dannen in Richtung Furkapass. Es wird zunehmend nebliger, Sicht teilweise unter 50m, Serpentinen ohne Ende, schön langsam, wir haben ja Urlaub. Schneefall, klar, im Sommer. Dann über den Pass und wieder hinunter: die Wolken reißen auf, Blick in das Tal des Wallis, Belvedere, Rhone-Gletscher, nicht mehr weit bis zum Ziel. Hoffentlich finden wir eine Unterkunft im anvisierten Feriencamp... Wir hatten wie immer nichts vorgebucht, und wir haben wiedermal Glück, bekommen eine kleine Ferienwohnung bis Montag, der Vermieter ist total nett, wir fühlen uns gut aufgehoben, und nachdem wir auch herausbekommen haben, wie die Heizung einzuschalten ist, geht es uns sehr gut. Wir entladen das Fahrzeug, duschen, essen, RELAXEN! Alles ist gut. WLAN funktioniert allerdings nur im Flur, aber besser als gar nicht. Setz ich mich eben raus...

Donnerstag, August 30, 2012

VS.0 - Wasser überall

Eigentlich wollen wir ja in den Wallis. Aber nach dem Frühstück erscheint uns die Ankunft dort um nach 19 Uhr als zu riskannt, wir hatten ja nichts fest gebucht. O.k., am Bodensee kennen wir ja ein schönes Hotel in Konstanz, von dort aus kann man recht gut mit Rad und Fähre zum Staatsweingut Meersburg gelangen, auf dessen Terasse (wenn man denn einen Sitzplatz bekommt) es sehr angenehm ist und wo man vermutlich durch den Alkoholgehalt der angebotenen Getränke lustige Bekanntschaften machen kann. Aber es regnet wie aus Gießkannen, so dass das Hotel zwar angefahren wird, wir aber in Konstanz bleiben und nur einen kleinen Rundgang durch die bekannten Straßen machen.

Mittwoch, August 29, 2012

MÜ.5 - Chiemsee-Tango

Der Vormittag wird vertrödelt, ab Mittag geht es dann zu viert an den Chiemsee zum Baden. Herrlichstes Wetter, und dann noch Tango im Badehaus Bernau-Felden, ein wunderschöner Ausklang der diesjährigen Mühldorfer Zeit. Nochmal geklönt beim nächtlichen Abendbrot, wir sind unseren Gastgebern sher dankbar für die schöne Zeit! Das schreit nach Wiederholung und einem Besuch in Dresden. Selbstredend.

Dienstag, August 28, 2012

MÜ.4 - Wüste Bayern

Heute wird nach dem Früstück wieder geradelt, die Voralpenlandschaft ist ja wirklich sehr schön. Mit den üblichen Vorurteilen überfrachtet machen wir allerdings einen kardinalen Fehler und nehmen bei sonnigstem Wetter nur 0,25 Liter Trinkwasser mit, nur für den Notfall. Dieser tritt bei knalligem Sonnenschein recht schnell ein, und wir beginnen mit der Suche nach einem geeigneten Biergarten oder einem Laden, in welchem man Trinkbares erwerben kann. Dienstagmittag im bayerischen Umland um Mühldorf haben alle(!) Läden zu, alle Biergärten sind geschlossen (oder es gibt gar keine), man kann auf den Nebenstraßen, die die Dorfflecken verbinden, regelrecht verdursten! Zum Glück finden wir einen Bäckerladen(!), der auch Getränke und Eis im Angebot hat, so dass wir überleben! Am Abend wird gegrillt und das Erlebte gründlich ausgewertet, die netten Nachbarn kommen hinzu, wir versuchen uns in Singen mit Gitarrenbegleitung und scheitern ob der komplizierten musikalischen Struktur der alten Schlager aus den 20ern und der Tango-Musik. Aber wir haben feuergefangen!

Montag, August 27, 2012

MÜ.3 - Flying home

Nach dem Frühstück besuchen wir in Neuötting eine töpfernde Tango-Bekanntschaft aus dem letzten Jahr und kaufen natürlich gleich die ersten Urlaubsmitbringsel, die gut verpackt werden (wie weise, wie sich später herausstellen wird). Weiter geht es in den Geburtsort des aktuellen Oberhauptes der katholischen Kirche (aber weniger des Personenkults wegen als wegen der Wegführung über den Ort Marktl an sich). Dann das eigentliche Ziel der Faht: Altötting mit seinem kirchlichen Wallfahrts-Brimborium. Ist schon mal interssant, ob man so aber die Spiritualität erfährt, erscheint uns fraglich. Zumal der Insignienladen direkt neben dem Kircheneingang liegt. Hatte derselbe nicht die Händler aus dem Tempelbezirk gejagt? Naja. Auf dem Rückweg sorgt eine kleine Unaufmerksamkeit der Mitradlerin für einen verbogenen Schaltmechanismus an ihrem Rad. Da wir ja noch einiges vorhaben, suchen wir in Mühldorf eine entsprechende Werkstatt, die das teil wieder richten kann, ohne das es bricht. Der etwas brummlige Fahrradladenbesitzer leiht uns kurzerhand ein Flyer-Rad aus (d.h. ein E-Bike), mit dem die Frau heimfahren soll, da er den Schaden erst bis zum nächsten Morgen beheben kann. Von uns hat er nur ein kaputtes Fahrrad (Bj. 2005) und unseren Namen sowie eine Handy-Nummer. Und leiht uns ein Rad für ca. 2000 Euro. Wir sind freudig überrascht und kommen unfallfrei an den Übernachtungsort. Natürlich muss ich das Damenrad auch gleich probieren: ungewohnt, aber der Elektroantrieb macht ordentlich Vortrieb, wenn man selbst in die Pedale tritt. Beruhigende Perspektive fürs Alter! Am Abend wird wieder geklönt bis zum Anschlag, wir kauen wirklich alles durch was einem so einfallen kann...

Sonntag, August 26, 2012

MÜ.2 - ein Tag wie drei

Nach nur einer Tasse Kaffee geht es gemeinsam mit unseren Gastgebern nach Burghausen zur Frühstücksmilonga. Wir treffen alte Bekannte und viele neue Gesichter. Endlich gibt es was zu essen, und Manfred legt perfekte Tanda-Zusammenstellungen auf, ein wunderschöner Vormittag. Dann geht es "über die Grenze" ins österreichische Land auf dem gegenüberliegenden Ufer der Salzach, wir wandern in das dortige Naturfreundehaus. Natürlich gibts ein Weißbier und Germknödel. Sehr Lecker! Zurück in Mühldorf eröffnet sich die Möglichkeit, am Abend noch auf Volksfest zu gehen, da gibt es das GRÖSZTE Bierzelt (größer als auf dem Oktoberfest, so wurde es uns gesagt). Da wir ja aus einem etwas anderen Kulturkreis kommen, ist uns die Oktoberfest-Bierzelt-Atmosphere zunächst suspekt (wir waren noch nie auf dem Oktoberfest), aber irgendwie hat uns die Kombination aus den "Mass'n Bier" und "Steckerlfisch" und Festzeltmusik gut gefallen, es hat schon was. Zur Überraschung der lokalen Jugend wurde dann noch im Weinzelt bei etwas rockiger musik kräftig abgetanzt ("Ihr da in Eurem fortgeschrittenen Alter"), wohlgemerkt auf Bierzeltgarnituren, die erstaunlich stabil sind und überhaupt nicht umkippen, wenn man in Maßen Mass'n getrunken hat. Ein perfekter Ausklang, drei gefühlte Tage Urlaub an einem einzigen Kalendertag, das ist effektiv!

Samstag, August 25, 2012

MÜ.1 - bayrisches Dorf mit Mühle

Nach dem Ausschlafen, Einpacken und Beladen des Vehicels (haben wirklich so viel Gepack?) geht es nach 14:00 Uhr auf die bundesdeutsche Autobahn in Richtung Mühldorf am Inn zu besten Freunden, bei denen wir ziemlich genau um 19:00 Uhr "aufschlagen", eine Redewendung, die im bayrischen Sprachraum offensichtlich nicht in der gleichen Art und Weise wie bei uns dahoam verwendet wird. Es folgt ein gemütlicher Abend, der ein wenig zum Abbau des Kommunikationsstaues beiträgt. Sofortige Urlaubsstimmung stellt sich ein.

Freitag, August 24, 2012

MÜ.0 - KonzertWeinKeller

Zur Einstimmung in unseren Urlaub dürfen wir ein Konzert des Ensembles "Ombra e Luce" der beiden Musiker Björn Colell und Georg Kallweit im Weingut Zimmerling erleben. Dazu der perfekte Weingenuss (natürlich der "Kerner") und die ausgestellten "Mädels" (samt ihrer Schöpferin), die uns immer wieder begeistern. Conny, vielen Dank für den schönen Abend, Ihr hättet mitkommen sollen!

Montag, August 20, 2012

Brummkreisel. Nur eben virtuell.

"An interface pointer is a pointer to a pointer. This pointer points to an array of pointers, each of which points to an interface function." (gefunden irgendwo im Netz)

Montag, Juli 16, 2012

John, der Lord

Wir kommen wohl nun in das Alter, in welchem unsere unsterblichen Idole den Weg alles Irdischen gehen. Ich bin traurig, John Lord ist heute gestorben. Keyboarder und musikalischer Kopf von Deep Purple, neben Led Zeppelin die Band meiner pubertären Phasen. So abgedroschen das auch klingt, aber seine Musik lebt weiter...

Sonntag, Juli 15, 2012

Tango al rio

Sauwetter vor Traumkulisse, wunderschön!


Schade, dass es noch so hell war, die beleuchtete Stadtkulisse wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal, was es laut Ankündigung der Veranstalter (Dank an Jens Klant und die anderen Organisatorinnen, der DJ war gut!) geben wird. Ach ja, und lasst dieses Pulver weg, es war irgendwie wie auf der Skipiste. Wieso ist eigentlich keier hingefallen?

3321 - Code für Kot

Die Wortspielerei im Titel fällt einem fast zwangsläufig ein, wenn man im Dresdener Eiscafé Venezia einiges beiseite schaffen will:


Der Kellner meinte, dass die Tür nach dreimaliger Fehleingabe des Codes für einige Zeit blockiert. Nein, wir haben die nach uns kommenden Bedürftigen NICHT gequält! Aber gereizt hat es schon...

Freitag, April 20, 2012

Wochenende

Drei Tage Tango, es wird schön, ich weiß es!

Sonntag, April 15, 2012

Auf dem Weg

Der heutige Versuch, den Schätzen des Priamos wieder etwas näherzukommen, schlug fehl :-(

War usere Peilung zu ungenaue? Gehen wir von falsche Vermutungen aus? Sind wir zu blind? War die Taschenlampe (am späten und verregneten Nachmittag) zu schwach? Wir sind zwar leicht angesäuert, aber das erhöht nur den Biss!

Was denn nun, rein oder nicht rein?

Ist es dann überhaupt noch ein solcher?


Die Beamtensprache unterscheidet sich schon immer von der deutschen Alltagssprache, bei den Juristen soll es ja ähnlich sein.