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Freitag, April 26, 2013
Blues only
Jürgen Kerth - Konzertmitschnitt auf MDR (jetzt gerade). Jahrzehntealt und immer noch ehrlich, schnörkellos, da muss keine Pyrotechnik, kein Beleuchtungseffekt oder irgendwelcher Schnickschnack die Musik stören, ein wirklicher Profi im besten Sinne ist da am Werkeln an seiner abgegriffenen Gitarre. Und Kleinow-Bernd lässt seinen Hobel Jaulen, "laß ab"! Ich bin begeistert!
Donnerstag, Mai 12, 2011
Guitar, played by a woman?
Sie kommt am Sonnabend, dem 14.05.2011 um 21:00 Uhr nach DD in die Neue Tonne, und wir sind nicht da, sehr schade...
Eine Ohrenweide!
Eine Ohrenweide!
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Gitarre,
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Zeitpunkte
Montag, Januar 17, 2011
Geheime Wolken
An einem wohlbekannten Ort (Calexico war schon dort!)...

...trauten wir uns dem anfänglich sehr jugendlichen Publikum zum Trotze hinein ins Konzert von "Codes in the clouds". Viel Gitarre, ich war sehr gespannt...
Für meinen Geschmack etwas zu psychedelisch, und irgendwie sehr sich selbst ähnelnd, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Mir fehlte einfach die Spielfreude der Musiker!

...trauten wir uns dem anfänglich sehr jugendlichen Publikum zum Trotze hinein ins Konzert von "Codes in the clouds". Viel Gitarre, ich war sehr gespannt...
Für meinen Geschmack etwas zu psychedelisch, und irgendwie sehr sich selbst ähnelnd, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Mir fehlte einfach die Spielfreude der Musiker!
Donnerstag, November 25, 2010
Diablo Rojo - Rodrigo y Gabriela
Ansehen (Achtung: offenstehenden Mund unauffällig schließen), staunen, genießen... furios!!!
Danke an Martin für den Link!
Danke an Martin für den Link!
Freitag, November 12, 2010
Kulturschock
Diese Woche war fast zu überladen mit "Kultur": zunächst am Montag Al di Meola (mein Lieblingsgitarrist) im Großen Haus (ich hab 'ne Setlist erhascht, juhu!), erwartungsgemäß höchstes Niveau (das Piazolla-Stück "Oblivion" war ein Fest für die Ohren), er und sein Ensemble sind unbeschreiblich gut. Erste Reihe, Platz 12, d.h. unmittelbar vor dem Meister gesessen. Trotzdem sieht man nicht, wie er das macht auf seiner superteuren Spezialanfertigung (riesiger Cutaway, edle schlichte Optik)...

Am Freitag hatten wir Karten zum 18-Uhr-Konzert von Peter Fessler im Societätstheater. Ich kannte Herrn Fessler überhaupt nicht, die Ankündigungen auf der Seite der Jazztage Dresden klang aber reizvoll, und er war wirklich gut (um nicht zu sagen erstklassig): spartanischer Bühnenauftritt (Gitarre und Gesang in Personalunion), geniales Brasil-Feeling, Stimmakrobatik ohne Ende, Freude am Klang und an der Klangimprovisation, sehr interessant. Leider mussten wir nach dem ersten Set weiterziehen zum nächsten Konzert, ich hoffe, der Künstler verzeiht...

Und dann gleich das nächste abendliche Highlight: Quadro Nuevo in der Pesterwitzer Kirche. Ein wunderschönes Konzert mit einer mehr als bemerkenswerten Harfe (grenzenloser Respekt vor Evelyn Huber, ich war tief beeindruckt, was man mit diesem unhandlichen Saiteninstrument alles anstellen kann)...

Auch die anderen drei Instrumentalisten haben voll überzeugt. Ein wunderschöner Abend!
Am Freitag hatten wir Karten zum 18-Uhr-Konzert von Peter Fessler im Societätstheater. Ich kannte Herrn Fessler überhaupt nicht, die Ankündigungen auf der Seite der Jazztage Dresden klang aber reizvoll, und er war wirklich gut (um nicht zu sagen erstklassig): spartanischer Bühnenauftritt (Gitarre und Gesang in Personalunion), geniales Brasil-Feeling, Stimmakrobatik ohne Ende, Freude am Klang und an der Klangimprovisation, sehr interessant. Leider mussten wir nach dem ersten Set weiterziehen zum nächsten Konzert, ich hoffe, der Künstler verzeiht...
Und dann gleich das nächste abendliche Highlight: Quadro Nuevo in der Pesterwitzer Kirche. Ein wunderschönes Konzert mit einer mehr als bemerkenswerten Harfe (grenzenloser Respekt vor Evelyn Huber, ich war tief beeindruckt, was man mit diesem unhandlichen Saiteninstrument alles anstellen kann)...
Auch die anderen drei Instrumentalisten haben voll überzeugt. Ein wunderschöner Abend!
Freitag, Oktober 22, 2010
Ökogisch unbedenklich
Der Förderverein des Ökologischen Kinderhauses in Dresden-Zschachwitz veranstaltet regelmäßig kulturelle Kleinkunst-Events, die wir von Zeit zu Zeit sehr gern besuchen. Heute spielte das Gitarrenduo "SONIDO", musikalisch sehr "in unserer Nähe" (d.h. am Tango), angenehm unaufdringlich, präzise, dezent, perfekt abgestimmt aufeinander, rhytmisch sehr spannend, wirklich gut. Signierte CD für die Altersvorsorge gesichert. Man sollte die beiden Gitarristen im Auge behalten!
Sonntag, September 12, 2010
Beatpol (Beat the police) or Beatpool?
Joey Burns rätselte "Beatpol? What does it mean: Beat the police?", kurz darauf fiel die alte Farbe in kleinen Streifen von der Decke aufgrund der durchsetzungsstarken Soundanlage... Ein toller Abend, wie hier zu sehen und hier zu lesen ist. Besser kann ich's auch nicht beschreiben, alle waren richtig gut drauf. Amparo Sanchez als Gastsängerin hat mich sehr beeindruckt, spannungsgeladen ohne Ende, Wahnsinn. Verschleppte Beats, Mariachi, Staub (von der Decke), eine geniale Gitarre, ein geniales Schlagzeug, ein perfekt gespielter Slider (Pedal-Steel-Guitar), dazu gefühlte 38°C bei 100% Luftfeuchte, nur keine Kaktusse und kein einziges Pferd...
Sonntag, Juni 27, 2010
Dienstag, April 27, 2010
Sehnsucht nach Veränderung
Seit einiger Zeit verfüge ich wieder über einen echten Plattenspieler und kann meine Plattensammlung nach Belieben tönen lassen. Beim Stöbern in den Regalen bin ich auf eine Platte von L’art de passage gestoßen, die ich damals (1989 im Frühjahr) eigentlich gar nicht so richtig angehört hatte (nur weil Gerhard Schöne mit denen zusammen ein Album gemacht hatte, wurde diese AMIGA-Platte ebenfalls gekauft, für stolze 16,10 Mark). Beim Hören war ich völlig verblüfft: so lange habe ich schon so schöne Tango-Musik im Haus? Und weiß (nichts mehr) davon? Unglaublich!
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Gitarre,
Musik,
Persönliches,
Tango
Mittwoch, Dezember 30, 2009
Profimusik
Noch schnell ein musikalischer Tip, ehe das Jahr 2009 ins dunkle Vergessen versinkt, jawohl, auch in Sachsen gibt es klasse Musikant(inn)en, die ihr strahlendes Licht mit einer mit der Bescheidenheit kokettierenden Namensgebung unter den Scheffel stellen: Annamateur, heute Nacht auf 3sat einen Konzertmitschnitt gesehen. Starke Frau, starker Gitarrist, sehr vertrauter heimischer Humor, sehr bemerkenswert!
Freitag, Dezember 11, 2009
Ingenieurskunst versus Musik?
Dass die Verbindung von Musik und Technik auch ihren Reiz hat, war leider nur zu ahnen: im Foyer des VDI-Hauses in Düsseldorf steht zur Zeit dieses mechatronische Gitarren-Kontrabass-Gebilde.

Interessante Umsetzung des Greifmechanismus für die Saiten, hätte ich sehr gern in Aktion "gehört", aber war leider defekt.
Interessante Umsetzung des Greifmechanismus für die Saiten, hätte ich sehr gern in Aktion "gehört", aber war leider defekt.
Samstag, November 14, 2009
Friday night (not in San Francisco, but in Dresden)
Er sagte "...what an amazing location, it looks like a prison...". Irgendwie hat er ja recht. Wenn es schon gelingt, echte Weltklassemusiker nach Dresden zu locken, dann sollte der Ort des künstlerischen Schaffens angemessen sein. Das Foyer des MTZ ist (das ist meine persönliche Meinung) hierfür nicht angemessen. Trotzdem sind die Besucher des Al-Di-Meola-Konzertes am 13.11.2009 den Organisatoren der Veranstaltung sicher mehr als dankbar für das Kunststück, solch einen Musiker nach Dresden geholt zu haben...
...denn man hat es zwar geahnt, aber dass es dann live doch so ist, das eine Gitarre rasend schnell gespielt, trotzdem rein und präzise klingen kann, dabei mit einer für unsere alltagsmusik-verschmutzten Klanggewohnheiten ungewöhlichen, aber sehr verzaubernden Harmonik gearbeitet wird, dass einem beim Verfolgen der Melodien und Klänge regelrecht schwindlig wird, das hätte man dann doch nicht glauben wollen. Das war einfach unbeschreiblich! Dazu eine perfekte Begleitmannschaft, insbesondere die Rhythmus-Gruppe (Bass aus Kuba, Perkussion aus den USA, Schlagzeug aus Ungarn) war ein eingespieltes Team mit sichtbarer Freude an der Arbeit, ein Genuss. Und nicht zu vergessen ein geniales Knopf-Akkordeon: Scat-Gesang mit Akkordeon, das hatte ich noch nie gehört. Wunderschön auch die musikalischen Ausflüge zu Piazolla und in die Latin-Ecke.
Nach dem Konzert noch ein einmaliges Erlebnis: zwei handsignierte CD's vom Meister persönlich! Hätte ich mir nie träumen lassen, dass so was mal möglich ist. Das ich mit meiner (seit der Chic-Corea-Platte von 1973 anhaltenden) Begeisterung nicht allein bin, war am Autogramm-Tisch überdeutlich: ein Konzertbesucher ließ sich die Supraphon-Platte "Hymn of the Seventh Galaxy" signieren, die bei mir auch im Schrank steht. Die ist fast 35 Jahre alt! Auf die Idee hätte ich auch kommen können (_arghhh_). Für einen Künstler muss das doch ein herrliches Glücksgefühl sein, wenn er merkt, dass er die Menschen irgendwie berührt (ich beneide jeden, der diese Gabe hat). Ein jugendlicher Gitarrist war ganz mutig: er kam mit seinem Instrument und einem Edding-Stift auf die Bühne, und Mr. Meola hat sie wirklich signiert! Auch das hätte mir einfallen können... Jedenfalls war es ein grandioser Abend, ich bin hin und weg!
...denn man hat es zwar geahnt, aber dass es dann live doch so ist, das eine Gitarre rasend schnell gespielt, trotzdem rein und präzise klingen kann, dabei mit einer für unsere alltagsmusik-verschmutzten Klanggewohnheiten ungewöhlichen, aber sehr verzaubernden Harmonik gearbeitet wird, dass einem beim Verfolgen der Melodien und Klänge regelrecht schwindlig wird, das hätte man dann doch nicht glauben wollen. Das war einfach unbeschreiblich! Dazu eine perfekte Begleitmannschaft, insbesondere die Rhythmus-Gruppe (Bass aus Kuba, Perkussion aus den USA, Schlagzeug aus Ungarn) war ein eingespieltes Team mit sichtbarer Freude an der Arbeit, ein Genuss. Und nicht zu vergessen ein geniales Knopf-Akkordeon: Scat-Gesang mit Akkordeon, das hatte ich noch nie gehört. Wunderschön auch die musikalischen Ausflüge zu Piazolla und in die Latin-Ecke.
Nach dem Konzert noch ein einmaliges Erlebnis: zwei handsignierte CD's vom Meister persönlich! Hätte ich mir nie träumen lassen, dass so was mal möglich ist. Das ich mit meiner (seit der Chic-Corea-Platte von 1973 anhaltenden) Begeisterung nicht allein bin, war am Autogramm-Tisch überdeutlich: ein Konzertbesucher ließ sich die Supraphon-Platte "Hymn of the Seventh Galaxy" signieren, die bei mir auch im Schrank steht. Die ist fast 35 Jahre alt! Auf die Idee hätte ich auch kommen können (_arghhh_). Für einen Künstler muss das doch ein herrliches Glücksgefühl sein, wenn er merkt, dass er die Menschen irgendwie berührt (ich beneide jeden, der diese Gabe hat). Ein jugendlicher Gitarrist war ganz mutig: er kam mit seinem Instrument und einem Edding-Stift auf die Bühne, und Mr. Meola hat sie wirklich signiert! Auch das hätte mir einfallen können... Jedenfalls war es ein grandioser Abend, ich bin hin und weg!
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