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Samstag, August 20, 2016

Königseeradweg 2016 - Tag 0

Er stand schon lange auf dem Plan, heute nun soll er endlich mal angegangen werden: der Königseeradweg. Seit unserer Schweiztour (Radweg Nr. 9, der Schönste aller Wege) und einem Artikel in der Globetrotter-Hauszeitschrift waren wir motiviert, konnten aber nicht so richtig einschätzen, wie lange wir für die Distanz von etwa 420 km brauchen würden. Eine Woche erschien uns als zu knapp bemessen, mit An- und Abreise passte das nie in unseren Urlaubsplan. Aber jetzt! Also geht es am Sonnabend dem 20.08.2016 von Dresden nach Achberg in das Humboldt-Haus, einem preiswerten Hotel, auf dessen Parkplatz wir unser Auto stehen lassen dürfen. Vielen Dank an das nette Haus für diese Fahrradfreundlichkeit! Sind gegen 16:30 im Hotel und genießen den späten Nachmittag und Abend mit einem Bummel durch Lindau und einem anschließenden Milonga-Besuch. Das Abendessen am Hafen ist gut, ebenso die gebotene Freiluft-Kleinkunst, sind um 23:00 Uhr im Hotel.


Wir haben 10 Tage frei, eigentlich müsste der Weg zu schaffen sein. Mal Schauen!

Sonntag, August 17, 2014

Bretagne - Tag 0

Die Bretagne ist wirklich weit weg. Da fährt man nicht einfach mal so an einem Tag hin. Deshalb erstmal nur Koblenz, die bekannte unbekannte Stadt. Nach 6 Stunden sind wir dort, nach dem Einchecken geht's gleich erstmal zur Milonga Confluentia im Jugendstilcafe Adaccio, es soll ja wieder ein Tango-Urlaub werden. Das Ambiente finden wir gut, die Musik und den allgemeinen Stil des Tango-Publikums finden wir nicht ganz so toll. Die 6 Euro Eintritt lassen sich sicher mit der Lokalität begründen, allerdings sollte dann die Bedienung etwas aufmerksamer und netter sein (jung und hübsch sein reicht einfach nicht). Alles irgendwie etwas flau und teilweise recht krasse Unordnung in der Spur. Aber besser als kein Tango, wir haben uns bemüht.
Dann hängen wir noch einen ersten kurzen Stadtbummel inkl. Abendbrot dran, das Deutsche Eck wird ehrfürchtig-skeptisch beäugt. Dann zurück ins Hotel, schneller Fall ins Bett.

Mittwoch, April 03, 2013

Tango

Beim Lesen eines meiner Lieblings-Tango-Blogs und der dort gerade stattfindenden Diskussion über einen Offenen Brief von Annette Postel in der Zeitschrift "Tangodanza" (über dessen gedankenlosen Titel und Inhalt ich nur fassungslos den Kopf schütteln kann, was für ein platter Text) fand ich bei der Recherche zum Thema einen sehr schönen Beitrag, der den verborgenen Reiz des Tango-Tanzens voll auf den Punkt bringt. Genau so ist es, besser kann man es nicht ausdrücken. Also will sagen, ich kann's nicht (so treffend beschreiben).

Sonntag, März 17, 2013

Bücher und Waffen

Weils im letzten Jahr so schön war, müssen wir heute wieder nach Leipzig, derzeit das Lese- und Literaturzentrum hierzulande: die Buchmesse ruft. Zum letzten Mal (leider) ist dieses Großereignis mit dem Cosplay-Wettbewerb gekoppelt, so dass wir froher Erwartung einer bunten Mischung aus seriösen Literaturliebhabern und "durchgeknallter" Anime- und Manga-Fans anreisen. Am Eingang ein kurioses Schild:



Zum Glück sind wir ja nur mit Kameras bewaffnet. Wieder ein unbeschreiblicher Tag mit vielen Eindrücken, und wieder angenehmes Flair mit Gitarrenmusik, Talkrunden (u.a. mit Christoph Hein) und natürlich einer Unmenge von Büchern.



Und viel Literatur über Musik. Passend dazu sind auch einige Musikinstrumente zu sehen. Obiges Instrument erinnert an ein Hang (wie es z.B. Manu Delago spielt), ich war schon Feuer und Flamme. Ist jedoch ein Hapi, dessen Klang- und Tonumfang nach meinem Gefühl nicht an das Hang heranreicht, aber ich mag mich irren.



Und kostümierte Menschen überall. Grandios, diese Menge von Eindrücken, irgendwann wandelt man nur noch wie betäubt durch die Gänge.



Overload, nichts geht mehr.

Am Abend dann in einem der schönsten Säle Dresdens Live-Musik von Tango Fuego, nicht immer leicht zu tanzen, aber sehr gut rübergebracht. Es war ein wunderschöner Abend...



Nebenbei stellte sich heraus, dass die Veranstaltung eine verkappte Geburtstagsfeier der Organisatoren war, sicherlich ein nicht ganz preiswertes aber wunderbares und sicher unvergessliches Geschenk an sich selbst, Respekt!

Freitag, November 09, 2012

Wer solche klugen Sprüche macht, der kennt das Leben

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu! (Ödön_von_Horváth)

Mittwoch, August 29, 2012

MÜ.5 - Chiemsee-Tango

Der Vormittag wird vertrödelt, ab Mittag geht es dann zu viert an den Chiemsee zum Baden. Herrlichstes Wetter, und dann noch Tango im Badehaus Bernau-Felden, ein wunderschöner Ausklang der diesjährigen Mühldorfer Zeit. Nochmal geklönt beim nächtlichen Abendbrot, wir sind unseren Gastgebern sher dankbar für die schöne Zeit! Das schreit nach Wiederholung und einem Besuch in Dresden. Selbstredend.

Montag, August 27, 2012

MÜ.3 - Flying home

Nach dem Frühstück besuchen wir in Neuötting eine töpfernde Tango-Bekanntschaft aus dem letzten Jahr und kaufen natürlich gleich die ersten Urlaubsmitbringsel, die gut verpackt werden (wie weise, wie sich später herausstellen wird). Weiter geht es in den Geburtsort des aktuellen Oberhauptes der katholischen Kirche (aber weniger des Personenkults wegen als wegen der Wegführung über den Ort Marktl an sich). Dann das eigentliche Ziel der Faht: Altötting mit seinem kirchlichen Wallfahrts-Brimborium. Ist schon mal interssant, ob man so aber die Spiritualität erfährt, erscheint uns fraglich. Zumal der Insignienladen direkt neben dem Kircheneingang liegt. Hatte derselbe nicht die Händler aus dem Tempelbezirk gejagt? Naja. Auf dem Rückweg sorgt eine kleine Unaufmerksamkeit der Mitradlerin für einen verbogenen Schaltmechanismus an ihrem Rad. Da wir ja noch einiges vorhaben, suchen wir in Mühldorf eine entsprechende Werkstatt, die das teil wieder richten kann, ohne das es bricht. Der etwas brummlige Fahrradladenbesitzer leiht uns kurzerhand ein Flyer-Rad aus (d.h. ein E-Bike), mit dem die Frau heimfahren soll, da er den Schaden erst bis zum nächsten Morgen beheben kann. Von uns hat er nur ein kaputtes Fahrrad (Bj. 2005) und unseren Namen sowie eine Handy-Nummer. Und leiht uns ein Rad für ca. 2000 Euro. Wir sind freudig überrascht und kommen unfallfrei an den Übernachtungsort. Natürlich muss ich das Damenrad auch gleich probieren: ungewohnt, aber der Elektroantrieb macht ordentlich Vortrieb, wenn man selbst in die Pedale tritt. Beruhigende Perspektive fürs Alter! Am Abend wird wieder geklönt bis zum Anschlag, wir kauen wirklich alles durch was einem so einfallen kann...

Sonntag, August 26, 2012

MÜ.2 - ein Tag wie drei

Nach nur einer Tasse Kaffee geht es gemeinsam mit unseren Gastgebern nach Burghausen zur Frühstücksmilonga. Wir treffen alte Bekannte und viele neue Gesichter. Endlich gibt es was zu essen, und Manfred legt perfekte Tanda-Zusammenstellungen auf, ein wunderschöner Vormittag. Dann geht es "über die Grenze" ins österreichische Land auf dem gegenüberliegenden Ufer der Salzach, wir wandern in das dortige Naturfreundehaus. Natürlich gibts ein Weißbier und Germknödel. Sehr Lecker! Zurück in Mühldorf eröffnet sich die Möglichkeit, am Abend noch auf Volksfest zu gehen, da gibt es das GRÖSZTE Bierzelt (größer als auf dem Oktoberfest, so wurde es uns gesagt). Da wir ja aus einem etwas anderen Kulturkreis kommen, ist uns die Oktoberfest-Bierzelt-Atmosphere zunächst suspekt (wir waren noch nie auf dem Oktoberfest), aber irgendwie hat uns die Kombination aus den "Mass'n Bier" und "Steckerlfisch" und Festzeltmusik gut gefallen, es hat schon was. Zur Überraschung der lokalen Jugend wurde dann noch im Weinzelt bei etwas rockiger musik kräftig abgetanzt ("Ihr da in Eurem fortgeschrittenen Alter"), wohlgemerkt auf Bierzeltgarnituren, die erstaunlich stabil sind und überhaupt nicht umkippen, wenn man in Maßen Mass'n getrunken hat. Ein perfekter Ausklang, drei gefühlte Tage Urlaub an einem einzigen Kalendertag, das ist effektiv!

Sonntag, Juli 15, 2012

Tango al rio

Sauwetter vor Traumkulisse, wunderschön!


Schade, dass es noch so hell war, die beleuchtete Stadtkulisse wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal, was es laut Ankündigung der Veranstalter (Dank an Jens Klant und die anderen Organisatorinnen, der DJ war gut!) geben wird. Ach ja, und lasst dieses Pulver weg, es war irgendwie wie auf der Skipiste. Wieso ist eigentlich keier hingefallen?

Freitag, April 20, 2012

Wochenende

Drei Tage Tango, es wird schön, ich weiß es!

Mittwoch, November 09, 2011

eletrocutango

In Tangokreisen wird häufig sehr intensiv (und manchmal erschreckend intolerant) über das Für und Wider neuer musikalischer Formen im Tango gestritten, Cassiel's Blog ist dafür ein gutes Beispiel. Ich würde allen Verfechtern der "Reinen Lehre" mal empfehlen, ein Konzert von "electrocutango" zu besuchen, einer Gruppe aus Norwegen (wer traut den Norwegern soclh ein Temperament zu?), die sich im Rahmen der Dresdener Jazztage vor zumeist Tango-fremdem Publikum präsentiert haben. Beim nächsten Besuch in Dresden sollten sie unbedingt in einem Tanzsaal vor entsprechendem Publikum spielen. Wer sagt, das elektronisch-akkustische Musik gefühllos klingt, der hat diese Band noch nicht erlebt!


Es war ein herrlicher Abend (allerdings ohne getanzten Tango, leider)!

Freitag, Juli 15, 2011

T.7 - Endlich

Alles geht vorbei, ja ja. Am letzten Tag der Tango-Tour werden die obligatorischen Urlaubskarten verfasst, beim Weltmeister-Eismacher wird nochmal vorbeigeschaut und Rosmarin-Eis gekostet (schmeckt irgendwie wie Kartoffel), am Abend dann findet die vorerst letzte Milonga statt... Wehmut! Na ja, wenn es immer so weiter gehen würde, wäre der Urlaub ja auch nichts Besonderes mehr und würde seinen Reiz verlieren, man weiß das ja...

Donnerstag, Juli 14, 2011

T.6 - Volterra

Der Vormittag ist mit Frühstück, Tango-Kurs und kurzer Verschaufpause ausgefüllt, dann fahren wir nach Volterra und schauen uns die Stadt an. Schön wie beim letzten Mal, beeindruckend der Schiefe Turm aus Alabaster. Und der Trick mit dem Viertel-Turm. Ein Gitarrist verführt zum Kauf einer CD, dann müssen wir schnell zurück an den Pool, der Rest des Abends ist wieder mit Essen und Milonga ausgefüllt.

Mittwoch, Juli 13, 2011

T.5 - Happy b-day

Schon um 08:30 wird gefrühstückt, da wir den besonderen Tag mit einem Besuch des Namensvetters unserer Heimatstadt (die ja Elb-Florenz genannt wurde und wird) krönen wollen (was aber später noch durch weitere Höhepunkte übertrumpft wird, wie wir noch sehen werden). In Florenz erwartet uns der übliche Trubel, glücklicherweise mache ich von unserem PKW-Stellplatz ein Foto. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang und dem Begutachten der üblichen Sehenswürdigkeiten und der Hektik um den Dom machen wir uns auf den Rückweg zum Fahrzeug. Dieser gestaltet sich insofern als schwierig, da es unterschiedliche Ansichten über die einzuschlagenede Richtung gibt. Hier hilft das Foto, eine Rezeptionistin eines Hotels malt uns in den Stadtplan die Stelle (falsch!) ein, so dass wir zumindest in die Nähe des Fahrzeuges kommen. Den Rest schaffen wir durch nochmaliges Nachdenken und einen weiten Blick in die Runde (und damit in die richtige Richtung). Uff. So schaffen wir es noch rechtzeitig zum vereinbarten Termin, wir wollen heute mit einigen Kursteilnehmern auswärts zu Abend essen, sehr passend zum persönlichen Feiertag. Wir nehmen Ulrike und Christian aus Lübeck mit und fahren im Konvoi mit zwei weiteren Pärchen zum Bergrestaurant. Der Anruf meines Brüderchens setzt die Mitfahrer ins Bild, sie verraten aber gar nichts. Das Essen bei herrlichster Aussicht, bestem Wein ist grandios, ein wunderschöner Abend, bei dem wir uns total verplaudern. Oh, wir wollten doch noch nach Sienna zur Milonga, es ist gleich 22:00 Uhr! Macht nichts, wegen der Stunde Autofahrt, kein Problem. Die Milonga auf einem Sportplatz (irgendeine Betonfläche) war ungewohnt, aber die Besucher aus Deutschland wurden offiziell begrüßt, sehr nett. Tanz mit Einheimischen, es funktioniert (Tango ist einfach wirklich genial). Interessante Gespräche, eine einheimische Cola mit Chinin-Zusatz, Einladungen zu lokalen Veranstaltungen: man fühlt sich sehr willkommen geheißen. Nachts gegen 03:00 Uhr wieder in der Villa, wir trinken noch ein Glas Wein und eine Flasche gekühltes Bier, wieder bei kitschigster Gestaltung des Nachthimmels und einem herrlichen Blick auf das beleuchtete San Gimignano. Wow, was für ein Tag!

Dienstag, Juli 12, 2011

T.4 - Schatten über uns

Der Tag ist schon nach dem Frühstück so warm, dass wir uns für einen Vormittag am Pool entscheiden. Der Kurs um die Mittagszeit stellt den Kreislauf vor eine echte Herausforderung, lange Hose + Hemd bleiben nicht wirklich trocken. Aber es macht trotzdem Spaß! Am Nachmnittag schauen wir uns Certaldo an (kein Mensch in den heißen schmalen Gassen, die Einheimischen wissen schon, warum sie erst am Abend wieder mobil werden). Durch Zufall entdecken wir das Haus von Giovanni Boccaccio, der hier seine letzten Lebensjahre verbracht hat. Reisen bildet, wirklich. Die abendliche Milonga beenden wir nach Mitternacht mit einem heimlichen Zuprosten, ich habe Geburtstag. Herrlicher Himmel, eine Sommernacht wie aus dem Kitschroman...

Montag, Juli 11, 2011

T.3 - Nudelholz vom Berg

Heute ist der Vormittag mit dem Tango-Kurs belegt, es wird immer wärmer. Gegen Mittag trotz großer Hitze Fahrt nach Sienna, die Weiße Frau im Dom (alle Damen mit freien Oberarmen bekamen einen weißen Umhang, wie albern!), die Touristenmassen verhindern einen besinnlichen Aufenthalt im Dom, der ja ansonsten wirklich ein wunderschönes Bauwerk ist. Auf dem Rückweg halten wir in Monteriggione, einer kleinen Bergfeste mit vielen Touristenfallen. Im örtlichen Schuhgeschäft gab es eintausend mal mehr Schuhe als der Ort Einwohner hat. In einem anderen Lädchen dann ein echtes Nudelholz gekauft, welches ganz anders als die bei uns erhältlichen aussieht (und zum Schlagen weniger gut zu gebrauchen ist, eher zum Nudelschneiden). Der Rest des Tages wie immer: Essen, Milonga. So langsam sind wir im "Flow", es könnte ewig so weitergehen!

Sonntag, Juli 10, 2011

T.2 - Ständige Wiederholung

Der Sonntag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück mit den netten Leuten vom gestrigen Abend (Tango-Leute sind ja eigentlich zu 99% immer nett) "draußen" im Gewölbe unter der Terasse, dann schauen wir uns erstmal bei herrlichstem Sommerwetter die nähere Umgebung der Villa an, ein Traum! Der Tangounterricht am Mittag gefällt uns ganz gut, nur die angesprochenen Beziehungen zu den Ecken des Raumes sind für meinen Geschmack etwas zu weit hergeholt, naja. Getanzt wird im Empfangssaal des herrschaftlichen Anwesens, roter Steinholzfußboden + Tanzglätte (ein uns unbekanntes Zauberpulver mit der Wirkung der gelben Schale einer bekannten gekrümmten Staudenfrucht) sorgen für rote Schuhe bei allen. Der Rest des Tages vergeht mit einem kleinen Ausflug nach San Gimignano (wir können den Namen der Stadt noch nicht so gut aussprechen), die Stadt platzt fast vor lauter Touristen. Eis vom Weltmeister, platte Füße. Dann zurück zur Villa und ab in den Pool und Vorbereitung auf das Abendessen, welches sich wie alle anderen Mahlzeiten an diesem und den folgenden Tagen als kulinarisches und auch sozial-interaktives Highlight herausbildet. Sehr nette Unterhaltung, viel Gelächter und Wortwitz, sehr nach unserem Geschmack. Am Abend dann wieder die obligatorische Milonga, inzwischen sind alle etwas lockerer, und man traut sich.

Samstag, Juli 09, 2011

T.1 Toskana, hin und weg

Da die TangoTours-Reise im letzten Jahr ein so schöner Urlaub war, versuchen wir es in diesem Jahr gleich wieder: diesmal geht es in die "Villa del Monte", etwa 5 km von San Gimignano entfernt, eine Woche Tango mit Tamara und Ullrich.

Abfahrt ist in Dresden am 08.07.2011 freitags, gleich von Arbeit weg, da schaffen wir es bis zum Walchensee, wo wir gegen 19:00 Uhr eintreffen. Spaziergang am See, Leberkäse und Weißbier, so richtig blau-weiß, wie es sich gehört. Waren gut durchgekommen, wider unserer Erwartung kein Stau.

Am nächsten Morgen weiter Richting Süden, in Italien dann viel Stop & Go, sehr nervig. Es zieht sich, und dann der Schreck: der Zettel mit der Anfahrtsbeschreibung zur Villa ab San Gimignano liegt daheim auf dem Schreibtisch. Zum Glück gibt es auf dem Parkplatz unterhalb des Supermarktes einen Kassencomputer mit Google. War trotzdem knifflig, da das Navi im Auto den Zielort falsch geschrieben enthält. Aber Intuition und das Schild kurz vor dem Ziel (es hätte ein wenig eher stehen können) führten zum Erfolg!


Eintreffen gegen 19:00 Uhr, wir sind nicht die Letzten, und auch nicht die einzigen Dresdener, wie wir anhand unverkennbarer Sprachnuancen erkennen...

Herzliche Begrüßung durch Kerstin, Zimmerinbesitznahme, gemütliches Abendbrot im Freien. Das Anwesen ist ein traumhaftes herrschaftliches Haus auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt der Türme, grandios. Ein riesiger Pool, Terasse, Tanzfläche im Freien, die Zikaden, der Duft, ein Traum.


Und wiedermal sehr angenehme Mitreisende, es wird ein wunderschöner erster Abend, natürlich mit Tango bei Kerzenschein und Rotwein unter einem sagenhaften Sternenhimmel, irgendwie surreal. Halb zwei gehören wir dann zu den "Abräumern", ein herrlicher erster Tag!

Mittwoch, April 27, 2011

Musik!

Unter dem Label "Mananamusic" findet man Erlesenes, inzwischen ist bei mir der Jägerinstinkt erwacht, ich will sie alle. Sehr zu empfehlen "Imaginario", herrlichste Klaviermusik, die man erst auf den zweiten "Blick" als Tango empfinden würde. Sehr hörenswert. "Perlas Del Label" ist ebenfalls gut zusammengestellt und wird nach mehrmaligem Hören zum Dauergast im CD-Spieler. Jede Wette.

Freitag, April 15, 2011

Tango-Ball?

Heute hatten wir uns frohen Mutes in der Halle 1 der Dresdener Messe eingefunden, um den Tango-Ball "El Tango de las flores" zu genießen. Es spielte "Cuarteto Rotterdam", wir waren neugierig.


Viele schöne Blumen, viel Tango, aber eine nicht ganz so gute Milonga-Atmosphäre (Messe-Hallen-Flair, Kanalabdeckungen quer über die Fläche, nicht ganz professionelle Show-Einlage). Sind mit gemischten Gefüheln heimgefahren ob der investierten 2 x 18 Euro. Wenigstens war die Kapelle es wert...