Sonntag, September 19, 2010
Rathen bei Meissen
Es ist unglaublich, was bei Benutzung des Googleschreibers so zu Tage tritt! Eigentlich wollte ich nur nachsehen, ob die Titel-Wortspielerei schon mal irgendwo auftaucht, und prompt landet man hier bzw. hier. Schöne und sehr interessante Website mit tollen Reisefotos, da wird man ganz deprimiert ob des eigenen Unvermögens...
Montag, September 13, 2010
Mikro
Kollege brabbelt beim Zubereiten seiner Fertigmahlzeit in der Mikrowelle vor sich hin:
"Ist der Teller mal zu klein, gibt es nichts als Schweinerein."
Tja, ist das jetzt eine Kreativspontandichtung oder ein Zitat eines bekannten Reims? Keine Ahnung...
"Ist der Teller mal zu klein, gibt es nichts als Schweinerein."
Tja, ist das jetzt eine Kreativspontandichtung oder ein Zitat eines bekannten Reims? Keine Ahnung...
Sonntag, September 12, 2010
Beatpol (Beat the police) or Beatpool?
Joey Burns rätselte "Beatpol? What does it mean: Beat the police?", kurz darauf fiel die alte Farbe in kleinen Streifen von der Decke aufgrund der durchsetzungsstarken Soundanlage... Ein toller Abend, wie hier zu sehen und hier zu lesen ist. Besser kann ich's auch nicht beschreiben, alle waren richtig gut drauf. Amparo Sanchez als Gastsängerin hat mich sehr beeindruckt, spannungsgeladen ohne Ende, Wahnsinn. Verschleppte Beats, Mariachi, Staub (von der Decke), eine geniale Gitarre, ein geniales Schlagzeug, ein perfekt gespielter Slider (Pedal-Steel-Guitar), dazu gefühlte 38°C bei 100% Luftfeuchte, nur keine Kaktusse und kein einziges Pferd...
Freitag, September 10, 2010
Donnerstag, September 02, 2010
Blick in die Zukunft
Auf dem Arbeitsweg vor mir ein Transporter mit Werbung für Treppenlifte:
"... die Nr. 1 für Gebrauchte!"
Was ja impliziert, dass man den Treppenlift in der Zeit, die man dieses Teil u.U. benötigt, nicht oder nur unwesentlich verschleißen kann. Logisch, aber irgendwie unbehaglich...
Bei solchen Gedanken hilft nur: VERDRÄNGEN!
"... die Nr. 1 für Gebrauchte!"
Was ja impliziert, dass man den Treppenlift in der Zeit, die man dieses Teil u.U. benötigt, nicht oder nur unwesentlich verschleißen kann. Logisch, aber irgendwie unbehaglich...
Bei solchen Gedanken hilft nur: VERDRÄNGEN!
Mittwoch, September 01, 2010
Wortkreation
Beim Programmieren mit Objekten stellte sich schnell heraus, wer diesem Paradigma gut oder weniger gut folgen kann. Wir haben soeben unseren Objector gekürt (eine Kurzform für das vermeintliche Kunstwort "Objectator", so ähnlich wie Diktator). Nach dem Abklingen der Heiterkeit stellt sich Ernüchterung ein: Objector ist die englische Übersetzung von "Gegner", Objectator ist auch schon zu googeln... schade, und wir empfanden uns soeben noch als sehr kreativ...
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Dienstag, August 24, 2010
T.9 - Perlenhochzeit
Nach dem gemütlichen Frühstück und dem Auschecken im Hotel schwimmen wir via "F96" gen Berlin, zusammen mit vielen Urlaubern, die ebenfalls auf der Rückreise Richtung Berlin sind. Da wir noch nicht so recht heim wollen, feiern wir kurzentschlossen im Schlepziger Brauhaus "zum grünen Strand der Spree" unseren 30. Hochzeitstag (auch genannt die Perlenhochzeit),

mit zwei Gläsern frischem Bier und Pflaumenkuchen. Als Perlenersatz dienten Knallerbsen am Wegesrand:

Romantik kommt auf...
mit zwei Gläsern frischem Bier und Pflaumenkuchen. Als Perlenersatz dienten Knallerbsen am Wegesrand:
Romantik kommt auf...
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Samstag, August 21, 2010
T.VIII. - Epilog
Die Intensität der Tangowoche bewirkte bei uns, dass sie sich als viel länger als nur die paar Tage anfühlt: gemeinsame Mahlzeiten in großer Gruppe, lange Gespräche mit netten und offenen Leuten über Gott und die Welt, viel Tango, und das alles in einer angenehmen Umgebung bei halbwegs angenehmen Wetter, einfach wunderschön. Herzlichen Dank an Kerstin von TangoTours, wir haben es genossen!
Dann folgte ein langer Abschied und die Suche nach einer neuen Unterkunft in Feldberg, zunächst erfolglos wegen der vielen Wochenendurlauber aus der Berliner Gegend. Dann etwas ab vom Schuss im tiefen Wald in Waldsee das Hotel "Jagdschloss Waldsee" gefunden mit schönem Zimmer, perfektem Umfeld und viel Ruhe. Radtour über Hasselförde, Rutenberg bis Lychen, zurück über Sähle, Retzow, Dabelow, Comthurey, Wakuhl. Am Abend nach dem (nochmals vegetarischen) Abendbrot (Pfifferlinge auf Spätzle, genial) noch in den Abendsegler gefahren und die Dresdener (!) Gruppe AMP angehört. Sehr schöne Orgel, super Schlagzeuger, angenehmer Bläser, ein passender Ausklang für die letzte Woche...
Dann folgte ein langer Abschied und die Suche nach einer neuen Unterkunft in Feldberg, zunächst erfolglos wegen der vielen Wochenendurlauber aus der Berliner Gegend. Dann etwas ab vom Schuss im tiefen Wald in Waldsee das Hotel "Jagdschloss Waldsee" gefunden mit schönem Zimmer, perfektem Umfeld und viel Ruhe. Radtour über Hasselförde, Rutenberg bis Lychen, zurück über Sähle, Retzow, Dabelow, Comthurey, Wakuhl. Am Abend nach dem (nochmals vegetarischen) Abendbrot (Pfifferlinge auf Spätzle, genial) noch in den Abendsegler gefahren und die Dresdener (!) Gruppe AMP angehört. Sehr schöne Orgel, super Schlagzeuger, angenehmer Bläser, ein passender Ausklang für die letzte Woche...
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Freitag, August 20, 2010
T.7. Zwischen Essen und Tanzen
Zwischen dem Mittagessen und dem Abendbrot haben wir mit dem Rad mal kurz den Wurlsee umrundet, es war aber aufgrund des zugewachsenen Wanderweges nicht durchgängig eine schöne Tour. Am Abend dann die letzte Milonga mit Sekt, Gruppenbild, Tanzeinlage von Sergio und Gisela (perfekt!), Hemdenwechsel. Schade, dass es nun fast vorbei ist...
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Donnerstag, August 19, 2010
T.6 - Weihnachtskitsch bei Ravensbrück
Bei der Radrunde via Himmelpfort auf freistehende Weihnachtsmannskulpturen gestoßen, aber gleich vor Entsetzen aus der Weihnachtsmann-Stube geflüchtet, sehr gruselig wegen des Kitsches. Da lohnt sich viel eher der Besuch der Zisterzienser-Klosterkirche, die einen wunderschönen Altar hat und farblich sehr unserem Geschmack entspricht. Schöne Lichteffekte auf dem Boden durch die bunten Glasfenster.
Auf dem Weg nach Fürstenberg dann ein harter Kontrast zur heilen Welt: wir kommen an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück vorbei. Krasser kann der Gefühlswechsel nicht sein...
Auf dem Weg nach Fürstenberg dann ein harter Kontrast zur heilen Welt: wir kommen an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück vorbei. Krasser kann der Gefühlswechsel nicht sein...
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Mittwoch, August 18, 2010
T.5. Kein-Frei-Tag
Da das Wetter heute nicht ganz so schön ist, wird der eigentlich kursfreie Tag kurzerhand auf morgen verlegt, was bei den meisten Kursteilnehmern auf positive Resonanz stößt. Die freie Zeit verbringen wir im Strandkorb/auf der Liege am See. Zum Mittagessen wurde mir dann mein im Strandkorb vergessenes Buch gebracht, dessen Titel "Nein, ich will keinen Seniorenteller" für ungewollte Heiterkeit sorgte. Warum habe ich dass Buch auch mitgenommen? Selbst schuld...
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Dienstag, August 17, 2010
T.IV - Achsbruch
Heute kamen einige unserer Kursteilnehmer auf die Idee, doch einmal mit den im Preis inbegriffenen Kanus hinaus auf den See zu paddeln, prompt wurde das angepackt. Eine sehr gute Gleichgewichtsübung für die Körperachse, die (zum Glück nicht bei uns) auch schiefging. Kanus sinken zwar nicht, laufen aber sehr gut voll Wasser. Aber echte Bayern schreckt das nicht ab, nach einem kurzen Kleiderwechsel waren wir wieder komplett, und es war eine lustige Tour mit einem ebenso lustigen Landgang!
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Montag, August 16, 2010
T.3 - Feldberg
Heute besuchen wir in der freien Zeit alte Wirkungsstätten und radeln nach Feldberg. Ein schöner Radweg mit nur wenigen Unklarheiten über die Wegführung (einige zusätzlichen Schilder könnten helfen). Wie paradox: unterwegs kommen wir an einem vegetarischen Restaurant vorbei. In Feldberg nutzen wir die Gelegenheit und kaufen noch zwei Hemden, da mein Verschleiß ungeahnte Ausmaße annimmt (Tanzkurs und Milonga am Abend bedeutet, mindestens 3 Hemden!). Dann zurück nach Lychen, um am Abend wieder am kollektiven Abendessen und der darauffolgenden Milonga teilnehmen zu könnnen.

Meine Geburtstagsblumen stehen im Papierkorb auf der Terasse und welken vor sich hin. Ein Gleichniss? Nee, uns geht's hier richtig gut!
Meine Geburtstagsblumen stehen im Papierkorb auf der Terasse und welken vor sich hin. Ein Gleichniss? Nee, uns geht's hier richtig gut!
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Sonntag, August 15, 2010
T.II - Rund um den Großen Lychen-See
Die Woche ist perfekt durchorganisiert: feste Zeiten für die (streng vegetarischen!) Mahlzeiten, für die Kursstunden und für die abendlichen Milongas. Sehr ungewohnt, aber nicht wirklich problematisch, zumal die Kurse alternierend mal vor- und mal nachmittags sind, so dass immer genügend Freiraum für eigene Aktivitäten bleibt. Wir haben diese Freizeit gleich zum Umrunden des Großen Lychen-Sees genutzt, eine recht entspannende Tour ohne irgendwelche Herausforderungen. Die Kursstunden sind dagegen sehr intensiv, auch wenn wir uns an den Stil der Lehrer (und vor allem an das Kurstempo) erst gewöhnen müssen. Am Ende war es ein schöner und voll gepackter Tag mit stilvollem Ausklang bei der Milonga...
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Samstag, August 14, 2010
T.1. - Ortswechsel
Die erste Hälfte des Urlaubs ist vorbei, wir fahren von Gülstorf (inkl. Töpferei-Zwischenstop) über Wittstock/Dosse, wo wir bei Regen kurz die Kirche ansehen, bis Röbel an der Müritz. Dort machen wir eine ausgiebige Kaffepause in einem Restaurant am Seglerhafen, eine zweite Pause folgt in Waren, wir schauen uns die Altstadt an.
Da wir uns für die zweite Urlaubshälfte eine Woche "Tango-Urlaub" bei TangoTours gebucht haben, geht es nun weiter bis Lychen, wo wir im Schlüßhof freundlich und nett von anderen bereits angekommenen Kursteilnehmern begrüßt werden. Am Abend gleich die erste Milonga zum Kennenlernen: uns ist ein wenig flau im Magen, wie gut werden die Anderen im Vergleich mit unseren bescheidenen Fertigkeiten sein? Schaffen wir das überhaupt?...
Nach den ersten Tanzrunden teilen Sergio und Gisela zusammen mit Kerstin von TangoTours die beiden Kursgruppen ein. Freudige Überraschung: wir sind gar nicht so schlecht wie gedacht! Gleich geht es uns besser, es wird sicher doch noch schön...
Und dann noch eine schöne Überraschung: Freunde aus Dresden kommen zur abendlichen Milonga, die hier in der Gegend ein Wochenende verbringen und die Chance zum Tango nutzen. So ergibt sich, dass wir wirklich als die letzten Gäste Richtung Bungalow schleichen!
Da wir uns für die zweite Urlaubshälfte eine Woche "Tango-Urlaub" bei TangoTours gebucht haben, geht es nun weiter bis Lychen, wo wir im Schlüßhof freundlich und nett von anderen bereits angekommenen Kursteilnehmern begrüßt werden. Am Abend gleich die erste Milonga zum Kennenlernen: uns ist ein wenig flau im Magen, wie gut werden die Anderen im Vergleich mit unseren bescheidenen Fertigkeiten sein? Schaffen wir das überhaupt?...
Nach den ersten Tanzrunden teilen Sergio und Gisela zusammen mit Kerstin von TangoTours die beiden Kursgruppen ein. Freudige Überraschung: wir sind gar nicht so schlecht wie gedacht! Gleich geht es uns besser, es wird sicher doch noch schön...
Und dann noch eine schöne Überraschung: Freunde aus Dresden kommen zur abendlichen Milonga, die hier in der Gegend ein Wochenende verbringen und die Chance zum Tango nutzen. So ergibt sich, dass wir wirklich als die letzten Gäste Richtung Bungalow schleichen!
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Freitag, August 13, 2010
W.VI - Lüneburg direkt
Da uns der Radanteil gestern einfach zu gering war, haben wir beschlossen, nochmals Richtung Lüneburg zu radeln. Dank Gramin finden wir die Wege recht problemlos und landen im alten Kloster (mit dem Auto rauscht man da eben viel zu schnell vorbei). Zuvor noch das Schiffshebewerk in Scharnebeck angesehen. Im Klostercafe wird gegessen und dann der Rückweg angegangen, was aufgrund der Bahnlinien und Wasserwege ein wenig komplizierter ist als gedacht, hier hätte eine Routenplanung am PC sicher geholfen...

Der Rückweg war kein Problem, dank Garmin trauen wir uns sogar durch unbekannte Waldstücke querfeldein.
Der Rückweg war kein Problem, dank Garmin trauen wir uns sogar durch unbekannte Waldstücke querfeldein.
Donnerstag, August 12, 2010
W.5 - Heide
Lüneburg ist eigentlich eine sehr schöne Stadt. Mitten in einem riesigen Wald, der von schnurgeraden Landstraßen durchschnitten scheint. Da wir noch die eigentliche Lüneburger Heide besuchen wollen, fahren wir mit den Rädern auf dem Dach bis in das Zentrum. Die hiesigen Elektroschaltkästen sehen sehr lustig aus:

Und auch seltsame Sonderangebote gibt es:

Von wegen null Prozent, wo bitte ist denn der Kopf? Nach der kurzen Stadtbesichtigung (es gibt Unmengen von alten Backstein- und Fachwerkhäusern) machen wir uns auf den Weg in die "echte" Heide. Die sieht dann wirklich wie in unseren klischeehaften Vorstellungen aus...

Wir radeln ein wenig herum und haben Glück mit dem Wetter, wir werden nicht nass. Mitten im Naturschutzgebiet eine typische Massentourismus-Zentrale mit ganz ganz ganz vielen älteren Mitmenschen. Grausige Zukunftsaussichten, irgendwie gefällt mir der Gedanke gar nicht. Abendbrot auf dem Rückweg (wir kommen mit dem Küchenschluss um 20:30 Uhr irgendwie nicht klar, wir sind offensichtlich Nachtmenschen). Ein schöner Tag...
Und auch seltsame Sonderangebote gibt es:
Von wegen null Prozent, wo bitte ist denn der Kopf? Nach der kurzen Stadtbesichtigung (es gibt Unmengen von alten Backstein- und Fachwerkhäusern) machen wir uns auf den Weg in die "echte" Heide. Die sieht dann wirklich wie in unseren klischeehaften Vorstellungen aus...
Wir radeln ein wenig herum und haben Glück mit dem Wetter, wir werden nicht nass. Mitten im Naturschutzgebiet eine typische Massentourismus-Zentrale mit ganz ganz ganz vielen älteren Mitmenschen. Grausige Zukunftsaussichten, irgendwie gefällt mir der Gedanke gar nicht. Abendbrot auf dem Rückweg (wir kommen mit dem Küchenschluss um 20:30 Uhr irgendwie nicht klar, wir sind offensichtlich Nachtmenschen). Ein schöner Tag...
Mittwoch, August 11, 2010
W.IV. - Insel Poel
Heute haben wir einen Abstecher nach Schwerin gemacht, um endlich mal das schöne Schloss am Stadtsee zu sehen. Auch die (gar nicht so norddeutsch daherkommende) Innenstadt lässt sich gut "erbummeln".

Aber dann sind uns doch zu viele Menschen unterwegs (man bereitet sich gerade auf den Mecklenburg-Vorpommern-Tag vor), und wir fahren weiter auf die Insel Poel, die sogleich mit dem Rad umrundet wird.

Ausklang bei dem üblichen Getränk und einem kleinen Salat am Hafenanleger Kirchdorf, dann geht's "heim". Zum Abendbrot gibt es nochmal ordentlich Fleisch, da wir ja nächste Woche auf vegetarische Kost festgelegt sind
Aber dann sind uns doch zu viele Menschen unterwegs (man bereitet sich gerade auf den Mecklenburg-Vorpommern-Tag vor), und wir fahren weiter auf die Insel Poel, die sogleich mit dem Rad umrundet wird.
Ausklang bei dem üblichen Getränk und einem kleinen Salat am Hafenanleger Kirchdorf, dann geht's "heim". Zum Abendbrot gibt es nochmal ordentlich Fleisch, da wir ja nächste Woche auf vegetarische Kost festgelegt sind
Dienstag, August 10, 2010
W.3. - Lauenburg
Eine schöne Tour am linken Ufer der Elbe entlang flußabwärts bis auf die Höhe von Lauenburg und nach einem Flüssigkeitsausgleich über die dortige Elbbrücke auf die andere Elbseite gewechselt:

Reizvolle Altstadt mit schönen Backsteinbauten, dem zweiten Weißbier konnten wir nicht widerstehen. Und natürlich wird in den kleinen Gassen nach irdenen Töpfen gesucht...

Zum Glück war nicht das Passende dabei. Rückweg über Boizenburg, eine Stadt, deren Namen man seit ewigen Zeiten nur aus den Wasserstandsmeldungen im Radio kennt...
Reizvolle Altstadt mit schönen Backsteinbauten, dem zweiten Weißbier konnten wir nicht widerstehen. Und natürlich wird in den kleinen Gassen nach irdenen Töpfen gesucht...
Zum Glück war nicht das Passende dabei. Rückweg über Boizenburg, eine Stadt, deren Namen man seit ewigen Zeiten nur aus den Wasserstandsmeldungen im Radio kennt...
Montag, August 09, 2010
W.II - Südheide
Heute über Uelzen (was für ein Name für eine Stadt) nach Celle gefahren, natürlich den Hundertwasser-Bahnhof angeschaut:

Auf der Fahrt von Uelzen nach Celle: endloser Wald, schnurgerade Straßen wie mit dem Lineal gezogen, beeindruckend. Unbekannte Siedlungsformen entdeckt: drei Häuser mitten im Wald, in jede Richtung mindestens 4 km Wald bis zur nächten Siedlung. Schön zum Radfahren, aber wie lebt es sich da so abgeschieden?
Auf der Fahrt von Uelzen nach Celle: endloser Wald, schnurgerade Straßen wie mit dem Lineal gezogen, beeindruckend. Unbekannte Siedlungsformen entdeckt: drei Häuser mitten im Wald, in jede Richtung mindestens 4 km Wald bis zur nächten Siedlung. Schön zum Radfahren, aber wie lebt es sich da so abgeschieden?
Sonntag, August 08, 2010
W.1. - Geteiltes Land mit 13% Gesteige
Beim Aufenthalt im Wendland machen wir gleich eine kleine Aufwärm-Radrunde: vom Landhaus Elbufer, unserem derzeitigen Quartier (welches allerdings entgegen der Google-Maps-Angabe nicht in Laake, sondern einige Kilometer elbawärts in Gülstorf liegt) über die Fähre in Darchau nach Hitzacker zum Abendessen. Unterwegs treffen wir auf Übberreste des eisernen Vorhangs (der sich als simples Streckmetall entpuppt):

Erstaunlich, dass das jetzt schon 20 Jahre her ist. Wie doch die Zeit rast, unglaublich. In diesem Falle ist es aber schön, dass dieser Zaun nur noch Museumswert hat. Zwischenrein bemerkenswerte Berge mit 13% "Gesteige" (eine spontane Wortschöpfung angesichts der großen "Steile" der Straße). Angekommen in einem Hitzacker Restaurant dann der Schock: die Fähre in Hitzacker ist nur bis 18:00 Uhr in Betrieb, und jetzt ist es schon gegen Sieben.

Fatalistische Stimmung beim Essen: die paar Mehrkilometer machen uns doch nichts aus, also dann elbaufwärts bis zur Dömitzer Brücke und auf "unserer" Elbseite wieder elbabwärts bis zum Hotel. Ankunft dort 23.45 Uhr, insgesamt 84 km Weg. Nur zum Aufwärmen. Elberadweg bei Nacht. Hat nicht jeder. Radeln durch Nebelschwaden. Gruslig? Zumal die Zivilisationsdichte in dieser Gegend beängstigend gering ist. Ich glaube, es gibt mehr Wildtiere als Menschen hier, zumindest hört es sich so an...
Erstaunlich, dass das jetzt schon 20 Jahre her ist. Wie doch die Zeit rast, unglaublich. In diesem Falle ist es aber schön, dass dieser Zaun nur noch Museumswert hat. Zwischenrein bemerkenswerte Berge mit 13% "Gesteige" (eine spontane Wortschöpfung angesichts der großen "Steile" der Straße). Angekommen in einem Hitzacker Restaurant dann der Schock: die Fähre in Hitzacker ist nur bis 18:00 Uhr in Betrieb, und jetzt ist es schon gegen Sieben.
Fatalistische Stimmung beim Essen: die paar Mehrkilometer machen uns doch nichts aus, also dann elbaufwärts bis zur Dömitzer Brücke und auf "unserer" Elbseite wieder elbabwärts bis zum Hotel. Ankunft dort 23.45 Uhr, insgesamt 84 km Weg. Nur zum Aufwärmen. Elberadweg bei Nacht. Hat nicht jeder. Radeln durch Nebelschwaden. Gruslig? Zumal die Zivilisationsdichte in dieser Gegend beängstigend gering ist. Ich glaube, es gibt mehr Wildtiere als Menschen hier, zumindest hört es sich so an...
Sonntag, Juli 25, 2010
Sorben, die unbekannte Spezies
Den alten Damen in Njepila-Hof Rohne beim Singen zuzuhören und dabei in ihre fröhlichen Gesichter zu schauen war sehr herzerwärmend.

Hochachtung vor soviel angesammelter Lebenserfahrung (insgesamt waren es 5 mehr oder weniger betagte Sängerinnen) und Respekt vor dem Mut, sich in diesem Alter noch echtes Lampenfieber anzutun. Wie fremd uns eigentlich dieses gar nicht weit entfernt von uns lebende Völkchen ist...
Hochachtung vor soviel angesammelter Lebenserfahrung (insgesamt waren es 5 mehr oder weniger betagte Sängerinnen) und Respekt vor dem Mut, sich in diesem Alter noch echtes Lampenfieber anzutun. Wie fremd uns eigentlich dieses gar nicht weit entfernt von uns lebende Völkchen ist...
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Dienstag, Juli 20, 2010
Schlag auf Schlag
Einer der schönsten Orte in DD wurde als Kulisse gewählt...

Dieser Monat ist wie verhext: feiern, schlafen, arbeiten, feiern, schlafen,...
Dieser Monat ist wie verhext: feiern, schlafen, arbeiten, feiern, schlafen,...
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Sonntag, Juli 18, 2010
Essen macht glücklich! Geld auch?
Samstag, Juli 17, 2010
Rhus hirta
Unser Essigbaum musste weg: zu groß geworden, zu aggressives unterirdisches Wachstum bis an die Außenmauer des Hauses, und die ist etwa 8 Meter vom Standort des Baumes entfernt. Überall Triebe in Wiese und Beet, also war klar, was zu tun ist. Trotzdem habe ich Gewissensbisse: ich habe VORSÄTZLICH Leben zersägt...
Dienstag, Juli 13, 2010
mit 50 drüberweg
Soll man sich freuen? Soll man nachdenklich sein? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist mehr als die Häfte der Lebenszeit aufgebraucht. Man wird alt? Sicher. An der Körperhülle ist's schon länger zu sehen. Wie steht es mit dem Geist? Ab wann ist der alt? Ist das überhaupt schlimm mit dem Altwerden oder (da es ja normal ist) kann man damit ganz gut leben? Gesundheit wird wichtig. War sie eigentlich schon immer, jetzt merkt man's so langsam, was die Alten mit "...vor allem Gesundheit" gemeint haben. Ist man noch der, der man immer sein wollte? Kokettieren mit dem Selbstzweifel, ich weiß. Was hat man eigentlich die ganze Zeit gemacht? Wohin denn nun jetzt, und warum gerade dahin? Was steckt hinter dem Ganzen? "...wo ist der Sinn?" (Holger Biege)
Jetzt bin ich (fast) so alt wie mein Vater in dem Jahr, als er gehen musste. Fühle ich ähnlich? Wie ähnlich wären wir uns heute? Worüber würden wir reden, was hätten wir uns zu sagen, würden wir uns noch mögen? Wäre er stolz auf mich? Kann ich stolz sein?
Wieviel Zeit bleibt noch? Zeit wofür? Ratlosigkeit? Ein wenig...
Jetzt bin ich (fast) so alt wie mein Vater in dem Jahr, als er gehen musste. Fühle ich ähnlich? Wie ähnlich wären wir uns heute? Worüber würden wir reden, was hätten wir uns zu sagen, würden wir uns noch mögen? Wäre er stolz auf mich? Kann ich stolz sein?
Wieviel Zeit bleibt noch? Zeit wofür? Ratlosigkeit? Ein wenig...
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Sonntag, Juni 27, 2010
Freitag, Juni 25, 2010
Sonntag, Juni 06, 2010
AMT, Epilog
Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel geht's Richtung Heimat, Zwischenstop in Ansbach, um vielleicht doch noch das Handy aufzuspüren (Anrufe und SMS hatten bisher keinerlei Erfolg), wir fahrne nochmal mit dem Rad die "wenigen" Kilometer bis zur Stelle der Entdeckung des Verlustes. Kein Hinweis auf dem Weg.. Aber da die Sonne nun aus einem anderen Winkel auf die Rastfläche scheint, entdecke ich (inzwischen echt genervt) die Handyhülle im Gras: Jubel, Erleichterung, ein schöner Tag. Entspannte Rückradeltour bis Ansbach inklusive Ersatz verlorener Flüssigkeit.

Bummel über das Stadtfest, kaufe eine ausgediente Lichtorgel auf einem Trödelstand (fast geschenkt), dann geht es langsam Richtung Auto und gen Sachsen (dem echten)...
Bummel über das Stadtfest, kaufe eine ausgediente Lichtorgel auf einem Trödelstand (fast geschenkt), dann geht es langsam Richtung Auto und gen Sachsen (dem echten)...
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Samstag, Juni 05, 2010
A-6.
Wir starten um 09:40 Uhr vom Hotel und fahren ca. 35 km den Tauberradweg flußaufwärts bei herrlichstem Frühsommerwetter. Der Weg gefällt uns in Bezug auf die Landschaft (naja, und das Wetter) etwas besser als der Altmühltal-Radweg.

Am Umkehrpunkt finden wir ein gemütliches Gartenlokal mit leckerem Weißbier, Spargelsalat nach selbsterfundener Art (sehr gut!). Wir beschließen, der Hitze durch Genuss weiterer Gläser zu trotzen, wir haben ja Zeit. Die ebenfalls in der Kneipe abgestiegenen Radler fragen vorsichtig nach der Qualität des Weges, als sie unsere verdreckten Räder sehen. Wir können Sie beruhigen. Auf der Rückfahrt haben wir dann die schönen Radler-Kneipen (Holdermühle) ausprobiert, einfach um die Weißbier- und Radlersorten miteinander vergleich zu können. Schön auch die Motorad-Touristen, die irgendwie den Weg zur Kneipe finden:

Entsprechend gut drauf waren wir auf der Rückfahrt, manch entgegenkommender Radler hat die Hinweise auf die Schönheit der Welt nicht recht verstehen können. Je sportlicher gestylt, desto größer das Unverständnis. Zu viel Kunststoff ist eben nicht gut. Letzter Halt in der Fuchsmühle, dort kann man gebrauchte Bücher ALLER Art kaufen und die Mühle besichtigen. Interessante Kneipe.

Letzter Anstieg, uns wird klar, was o.d.T. bedeutet. Duschen im Hotel, dann ncoh Altstadt (Schäufle beim Reichsküchenmeister), Spaziergang, Weinstube, aus.
Am Umkehrpunkt finden wir ein gemütliches Gartenlokal mit leckerem Weißbier, Spargelsalat nach selbsterfundener Art (sehr gut!). Wir beschließen, der Hitze durch Genuss weiterer Gläser zu trotzen, wir haben ja Zeit. Die ebenfalls in der Kneipe abgestiegenen Radler fragen vorsichtig nach der Qualität des Weges, als sie unsere verdreckten Räder sehen. Wir können Sie beruhigen. Auf der Rückfahrt haben wir dann die schönen Radler-Kneipen (Holdermühle) ausprobiert, einfach um die Weißbier- und Radlersorten miteinander vergleich zu können. Schön auch die Motorad-Touristen, die irgendwie den Weg zur Kneipe finden:
Entsprechend gut drauf waren wir auf der Rückfahrt, manch entgegenkommender Radler hat die Hinweise auf die Schönheit der Welt nicht recht verstehen können. Je sportlicher gestylt, desto größer das Unverständnis. Zu viel Kunststoff ist eben nicht gut. Letzter Halt in der Fuchsmühle, dort kann man gebrauchte Bücher ALLER Art kaufen und die Mühle besichtigen. Interessante Kneipe.
Letzter Anstieg, uns wird klar, was o.d.T. bedeutet. Duschen im Hotel, dann ncoh Altstadt (Schäufle beim Reichsküchenmeister), Spaziergang, Weinstube, aus.
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Freitag, Juni 04, 2010
A.5.
Wieder gegen 08:00 Uhr gefrühstückt, dann Umziehen und Aufsatteln, Auschecken, dann 09:10 Uhr los. Hochwasser (die Anlegestelle von gestern ist überschwemmt) und Sonnenschein, kennen wir doch noch von 2002...

Radeln bis nach Saal (dort ist der Bahnhof), im Reisebüro im Bahnhofsgebäude werden auch die Fahrkarten verkauft: die Verbindung nach Rothenburg o.d.T. ist ausgesprochen schlecht, wir müssen 4x (!) umsteigen, teilweise mit Anschlusszeiten von wenigen Minuten. Mal sehen wie das wird. Erste Zugabfahrt 10:47 Uhr bei strahlendem Sonnenschein (welch Ironie). Sind rechtzeitig am Bahnsteig, zum Glück (nach uns bildet sich eine Schlange von Radlern). Radlertruppe aus Berlin hat das gleiche Ziel, wir helfen uns beim Einsteigen und treffen sie später "noch öfters". Erster Umsteige-Bahnhof ist Regensburg. Genug Zeit für einen Snack und den Weg von Bahnsteig zu Bahnsteig via Behindertenfahrstuhl. Wir sind eine reichliche halbe Stunde vor Abfahrt am bereitstehenden Zug, der uns aber sehr kurz vorkommt. Beim Einsteigen stellen wir fest, dass das Fahrradabteil schon besetzt ist, wir bleiben im Vorraum im Gang, noch können Passagiere an unseren Rädern vorbei. Als sich bei einem Zwischenstop eine Schaffnerin blicken lässt, müssen wir in einen gerade eben angehängten leeren Waggon umsteigen: Räder mit Gepäck rausbuckeln, am Zug entlang sprinten, dann Räder wieder reinwuchten. Ich hatte die Dame gefragt, warum man denn nicht von Regensburg an einen Waggon zusätzlich anhängen würde, da diese Strecke von Reisenden mit und ohne Rad intensiv genutzt wird. Antwort: das wäre nur im Sommer so. Sicher.

Naja, ansonsten gut in Nürnberg angekommen, dort in den Zug nach Ansbach umgestiegen, da sind die Berliner wieder. In Ansbach haben wir keine Lust mehr auf noch einen Umsteigestress und beschließen, den restlichen Weg (ca. 40 km) zu radeln. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Radweg entlang der Fränkischen Rezat stellen wir fest, das Stadtfest ist. Das ist praktisch, so können wir zwischen den Kirchenbesichtigungen ein gut gekühltes Bier einnehmen. Dann endlich weiter Richtung Rothenburg bei schönstem Wetter. Leicht hügelige Gegend. Dann eine Zäsur: Simone vermisst ihr Handy. Abwer wo könnte sie es verloren haben? Auf dem Weg? In der Kirche? Beim Umsteigen? Also radle ich einige Kilometer zurück, immer mit Blick auf den Boden. Nach einigen Kilometern treffe ich auf die Berliner, die ebenfalls auf dem Stadtfest hängengeblieben waren, sie haben kein Telefon gesehen. Also Kehrtwendung, zurück heißt jetzt wieder vorwärts. Mit leicht gerückter Stimmung (und permanenten Anrufen an das stummgeschaltete Handy) "heim", Ankunft in Rothenburg um 19:15, Auto steht unversehrt auf dem Parkplatz, Absatteln, Umziehen, Hotel suchen und finden (Hornburg ist nicht mehr frei). Dann zwecks Abendbrot in Richtung Altstadtzentrum, am Rathausplatz gibt es im Freiluftbereich endlich was zu mampfen und zu trinken. Laute AmerikanerInnen am Nebentisch wollen "ein Maß Schnaps"... Um 22:00 Uhr wechseln wir das Lokal (Bayrische Kneipenverodnung), beim Reichsküchenmeister dürfen wir noch bis 23:00 Uhr sitzen, also nochmal wechseln, im Weinrestaurant an der Stadtmauer beschließen wir den Abend mit einem letzten Glas Wein.

Fußmarsch direkt ins Bett.
Radeln bis nach Saal (dort ist der Bahnhof), im Reisebüro im Bahnhofsgebäude werden auch die Fahrkarten verkauft: die Verbindung nach Rothenburg o.d.T. ist ausgesprochen schlecht, wir müssen 4x (!) umsteigen, teilweise mit Anschlusszeiten von wenigen Minuten. Mal sehen wie das wird. Erste Zugabfahrt 10:47 Uhr bei strahlendem Sonnenschein (welch Ironie). Sind rechtzeitig am Bahnsteig, zum Glück (nach uns bildet sich eine Schlange von Radlern). Radlertruppe aus Berlin hat das gleiche Ziel, wir helfen uns beim Einsteigen und treffen sie später "noch öfters". Erster Umsteige-Bahnhof ist Regensburg. Genug Zeit für einen Snack und den Weg von Bahnsteig zu Bahnsteig via Behindertenfahrstuhl. Wir sind eine reichliche halbe Stunde vor Abfahrt am bereitstehenden Zug, der uns aber sehr kurz vorkommt. Beim Einsteigen stellen wir fest, dass das Fahrradabteil schon besetzt ist, wir bleiben im Vorraum im Gang, noch können Passagiere an unseren Rädern vorbei. Als sich bei einem Zwischenstop eine Schaffnerin blicken lässt, müssen wir in einen gerade eben angehängten leeren Waggon umsteigen: Räder mit Gepäck rausbuckeln, am Zug entlang sprinten, dann Räder wieder reinwuchten. Ich hatte die Dame gefragt, warum man denn nicht von Regensburg an einen Waggon zusätzlich anhängen würde, da diese Strecke von Reisenden mit und ohne Rad intensiv genutzt wird. Antwort: das wäre nur im Sommer so. Sicher.
Naja, ansonsten gut in Nürnberg angekommen, dort in den Zug nach Ansbach umgestiegen, da sind die Berliner wieder. In Ansbach haben wir keine Lust mehr auf noch einen Umsteigestress und beschließen, den restlichen Weg (ca. 40 km) zu radeln. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Radweg entlang der Fränkischen Rezat stellen wir fest, das Stadtfest ist. Das ist praktisch, so können wir zwischen den Kirchenbesichtigungen ein gut gekühltes Bier einnehmen. Dann endlich weiter Richtung Rothenburg bei schönstem Wetter. Leicht hügelige Gegend. Dann eine Zäsur: Simone vermisst ihr Handy. Abwer wo könnte sie es verloren haben? Auf dem Weg? In der Kirche? Beim Umsteigen? Also radle ich einige Kilometer zurück, immer mit Blick auf den Boden. Nach einigen Kilometern treffe ich auf die Berliner, die ebenfalls auf dem Stadtfest hängengeblieben waren, sie haben kein Telefon gesehen. Also Kehrtwendung, zurück heißt jetzt wieder vorwärts. Mit leicht gerückter Stimmung (und permanenten Anrufen an das stummgeschaltete Handy) "heim", Ankunft in Rothenburg um 19:15, Auto steht unversehrt auf dem Parkplatz, Absatteln, Umziehen, Hotel suchen und finden (Hornburg ist nicht mehr frei). Dann zwecks Abendbrot in Richtung Altstadtzentrum, am Rathausplatz gibt es im Freiluftbereich endlich was zu mampfen und zu trinken. Laute AmerikanerInnen am Nebentisch wollen "ein Maß Schnaps"... Um 22:00 Uhr wechseln wir das Lokal (Bayrische Kneipenverodnung), beim Reichsküchenmeister dürfen wir noch bis 23:00 Uhr sitzen, also nochmal wechseln, im Weinrestaurant an der Stadtmauer beschließen wir den Abend mit einem letzten Glas Wein.
Fußmarsch direkt ins Bett.
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Donnerstag, Juni 03, 2010
A, part 4
Frühstück gegen 08:00 Uhr, da es die ganze Nacht recht stark geregnet hat und immer noch regnet, legen wir einen fahrradfreien Tag ein und verhalten uns wie typische Touristen, d.h. wir fahren mit dem Ausflugsschiff die Donau hinauf durch den Donaudurchbruch und steigen am Klaster Weltenburg und seiner ältesten Klosterbrauerei der Welt aus. Natürlich machen wir die Brauereiführung mit (und dürfen die Probiergläser mit heimnehmen), schauen uns die wunderschön ausgestaltete Klosterkirche an, trinken einen halben Liter Weltenburger Barock Dunkel und vertilgen eine Laugenbrezel. Dabei kann man wunderschön den Touristenbetrieb im Klosterhof (der ein großer Biergarten ist) kommentieren.

Entspannung pur, wenn man Zeit hat wie wir. Gegen 13:30 Uhr besteigen wir das Schiff zurück nach Kehlheim. Inzwischen ist ein rasanter Anstieg des Donau-Pegels am Anleger zu verzeichnen (Abfahrt am Morgen: 3.98 m, Ankunft am Nachmittag: 4.36 m). Kleiner Spaziergang bergauf zur Befreiungshalle, natürlich waren wir drin und haben nach den Namen der sächsischen Städte geschaut.

Eindrucksvoll, aber sehr teutsch, irgendwie. Zurück zum Hotel, Planung für den nächsten Tag, Abendbrot wieder im Hotelrestaurant.
Entspannung pur, wenn man Zeit hat wie wir. Gegen 13:30 Uhr besteigen wir das Schiff zurück nach Kehlheim. Inzwischen ist ein rasanter Anstieg des Donau-Pegels am Anleger zu verzeichnen (Abfahrt am Morgen: 3.98 m, Ankunft am Nachmittag: 4.36 m). Kleiner Spaziergang bergauf zur Befreiungshalle, natürlich waren wir drin und haben nach den Namen der sächsischen Städte geschaut.
Eindrucksvoll, aber sehr teutsch, irgendwie. Zurück zum Hotel, Planung für den nächsten Tag, Abendbrot wieder im Hotelrestaurant.
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Mittwoch, Juni 02, 2010
a.3
Start genau um 09:26 Uhr in Eichstätt, das Wetter ist immer noch nicht so gut, d.h. ziemlich bedeckt, wir rechnen jederzeit mit Regen. Aber angesagt war's viel schlimmer, also sind wir guter Dinge. Kurz nach Kipfenberg verliert ein Reifen Luft, das Ventil ist defekt. Schlauchwechsel bei leichtem Nieselregenb mit Blick auf den megastau auf der am gegenüberliegenden Hang verlaufenden Autobahn A9, dann aber gut weitergekommen bis Beilngries, kurz vor der Stadt einen Trupp keltisch gekleideter Leute (incl. Kind + Kegel) getroffen, ein Traditionsverein, der zu Fuß das Altmühltal durchwandert und bereits seit dem Wochenende unterwegs ist. In Beilngries kurz in die Kirche geschaut, im Kaffeehaus Kalorien nachgeladen, dann weiter zum "Ende" des Altmühltal-Radwegs nach Kehlheim.

Die letzten drei Kilometer bei einsetzendem Regen gefahren, in Kehlheim in der Touristeninformation nach einer Unterkunft gefragt, im Weißen Lamm können wir bleiben (geplant sind zwei Tage), die Chefin dort ist sehr nett, wir haben ein schönes Zimmer im benachbarten Gästehaus. Mini-Altstadt-Rundgang mit Schirm, Einkauf bei Müller (Wein natürlich), Abendbrot im Hotel. Bierseeliger Feierabend!
Die letzten drei Kilometer bei einsetzendem Regen gefahren, in Kehlheim in der Touristeninformation nach einer Unterkunft gefragt, im Weißen Lamm können wir bleiben (geplant sind zwei Tage), die Chefin dort ist sehr nett, wir haben ein schönes Zimmer im benachbarten Gästehaus. Mini-Altstadt-Rundgang mit Schirm, Einkauf bei Müller (Wein natürlich), Abendbrot im Hotel. Bierseeliger Feierabend!
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Dienstag, Juni 01, 2010
A-2
Nach dem Frühstück Start in Gunzenhausen um 09:39 Uhr, gemütliche Tour bis Treuchtlingen, dort wurden wir durch die Beschilderung auf eine Umfahrung einer Baustelle geleitet, nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten und dank der Hilfe eines freundlichen Eingeborenen wieder auf den Hauptweg zurückgefunden, in Pappenheim beim Konditor an der Hauptstraße unterhalb der Burg Kaffee getrunken, am Solnhofener Urvogelmuseum vorbei bis Dollnstein, dort Radler und Weißbier zur Aufrechterhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit konsumiert, aber (leider...) nichts gegessen, Ankunft in Eichstätt gegen 15:10 Uhr, Hotelsuche dauert etwas, da wir versuchen, das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis herauszukitzeln, landen letztlich doch im recht teuren Goldenen Adler. Gegen 16:15 erreicht uns die Frohe Diplomprüfungsergebnisbotschaft des Nachwuchses, RESPEKT! Bei der Stadtbesichtigung dieser erzkatholischen Ansiedlung (hier befindet sich die einzige katholische Universität Deutschlands) erspähen wir verblüfft folgende Ladentür:

Sehr mutig...

Einige Straßen weiter in der sehr zu empfehlenden Altstadt reiben wir uns wieder die Augen: ein für mein Empfinden sehr originelles Kunstprojekt (ein altes, unbewohntes Haus sowie ein davor parkendes Schrottauto sind mit tausenden von Papierschmetterlingen beklebt):

Das sieht absolut Klasse aus! Schnell noch bei der Töpfereiwarenhändlerin die Zusendung nicht mehr vorrätiger Keramik-"Mitbringsel" vereinbart, Abendbrot in einer zum italienischen Restaurant umfunktionierten eiskalten Grotte, zum Abschluss noch Live-Musik im Weinkeller neben dem Hotel (viel Gitarre mit zuviel e-Moll), aber der Wein war wenigstens gut!
Sehr mutig...
Einige Straßen weiter in der sehr zu empfehlenden Altstadt reiben wir uns wieder die Augen: ein für mein Empfinden sehr originelles Kunstprojekt (ein altes, unbewohntes Haus sowie ein davor parkendes Schrottauto sind mit tausenden von Papierschmetterlingen beklebt):
Das sieht absolut Klasse aus! Schnell noch bei der Töpfereiwarenhändlerin die Zusendung nicht mehr vorrätiger Keramik-"Mitbringsel" vereinbart, Abendbrot in einer zum italienischen Restaurant umfunktionierten eiskalten Grotte, zum Abschluss noch Live-Musik im Weinkeller neben dem Hotel (viel Gitarre mit zuviel e-Moll), aber der Wein war wenigstens gut!
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Montag, Mai 31, 2010
A.1
Frühstück im Hotel, Fahrräder „aufsatteln“, auschecken. Scharfer Start um 09:45 Uhr, bis zur Altmühlquelle, der dortige Geocache liegt auf einer abgesperrten Wiese, Telefonat mit Hometeam ergibt: wir versuchen es später nochmal mit dem Auto, weiter zur offiziellen Quelle (Teichausfluss), Regenschauer im Sägewerk abgewartet, es wird nass!

Leichte Unsicherheit beim Finden des Weges führt zum Verzehr von Nussecke und Speckstange vom mobilen Bäckerverkaufswagen, ca. 1 km zurück auf den Weg, diverse Lücken in der Ausschilderung ergeben Kontakt mit zwei jungen Radlerinnen aus Würzburg, die ähnliche Orientierungsprobleme haben.

Sind wir zu weit gefahren? Nö, immer noch im Kreis Ansbach. Weiter an der Altmühl bis Gunzenhausen (89 km), Touristinformation empfiehlt Adlerbräu, Rundgang am Marktplatz, Töpferei mit Fränkischer Butterdose (mit Henkel!), Öl-Spray aus dem Eisenwarenladen, dessen Besitzer im letzten Jahr in der Sächsischen Schweiz geradelt war, und es hat im sehr gut gefallen, er war total überrascht! Abendbrot im Adlerbräu, sehr leckeres Weißbier und sehr leckerer Hauswein. Sofortiges Einschlafen im Hotelzimmer (20:46). Bei schönerem Wetter wäre die Etappe sicher etwas angenehmer zu fahren (der Weg heißt hier noch Altmühlweg, d.h. ohne Tal), aber trotzdem war sie o.k.
Leichte Unsicherheit beim Finden des Weges führt zum Verzehr von Nussecke und Speckstange vom mobilen Bäckerverkaufswagen, ca. 1 km zurück auf den Weg, diverse Lücken in der Ausschilderung ergeben Kontakt mit zwei jungen Radlerinnen aus Würzburg, die ähnliche Orientierungsprobleme haben.
Sind wir zu weit gefahren? Nö, immer noch im Kreis Ansbach. Weiter an der Altmühl bis Gunzenhausen (89 km), Touristinformation empfiehlt Adlerbräu, Rundgang am Marktplatz, Töpferei mit Fränkischer Butterdose (mit Henkel!), Öl-Spray aus dem Eisenwarenladen, dessen Besitzer im letzten Jahr in der Sächsischen Schweiz geradelt war, und es hat im sehr gut gefallen, er war total überrascht! Abendbrot im Adlerbräu, sehr leckeres Weißbier und sehr leckerer Hauswein. Sofortiges Einschlafen im Hotelzimmer (20:46). Bei schönerem Wetter wäre die Etappe sicher etwas angenehmer zu fahren (der Weg heißt hier noch Altmühlweg, d.h. ohne Tal), aber trotzdem war sie o.k.
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Sonntag, Mai 30, 2010
AMT, Prolog
Abfahrt in Dresden um 10:20 Uhr, gegen 14:30 Uhr gut in Rothenburg o.d.Tauber angekommen (über A72/A9/A6 gefahren, die restlichen 25 km über die Landstraße). In Rothenburg im Hotel Hornburg eingecheckt, schönes Ambiente, Auto kostenfrei auf dem Parkplatz unterhalb des Kurzzeitparkplatzes abgestellt, Stadtrundgang durch die mittelalterliche Altstadt...

Bayrischer Single Malt Whisky, Japanische Preisschilder, sind wir hier richtig? Teutsche Stadt, Weihnachten bei Käthe Wohlfart, Fachwerk ohne Ende, Mittelalter, Kaffee und Apfelkuchen am Markt, Wind verstreut den Puderzucker, weitere Stadtbesichtigung, Regenschauer, Abendbrot beim Reichs-Küchenmeister: Fränkische Schäufle, sehr leckere Schweine-Schulter (ähnlich einer Grillhaxe), mehrere Schoppen Wein, Knödel sind ja hier Klöße. Tatort Hotel, ohne das Ende wirklich zu erleben, knock-out.
Bayrischer Single Malt Whisky, Japanische Preisschilder, sind wir hier richtig? Teutsche Stadt, Weihnachten bei Käthe Wohlfart, Fachwerk ohne Ende, Mittelalter, Kaffee und Apfelkuchen am Markt, Wind verstreut den Puderzucker, weitere Stadtbesichtigung, Regenschauer, Abendbrot beim Reichs-Küchenmeister: Fränkische Schäufle, sehr leckere Schweine-Schulter (ähnlich einer Grillhaxe), mehrere Schoppen Wein, Knödel sind ja hier Klöße. Tatort Hotel, ohne das Ende wirklich zu erleben, knock-out.
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Donnerstag, Mai 20, 2010
Wein, Weib (und gottseidank kein Gesang)
Wenn man mit dem Fahrrad und offenen Augen die einheimischen Gefilde durchstreift, so kann man selbst in altbekannter Umgebung immer wieder scheinbar Neues entdecken: die Skulptur "Die Träumende" war mir ein Begriff in Zusammenhang mit dem Wettbewerb "Unternehmer des Jahres" im heimatlichen Freistaat, aber dass ihre Schöpferin Malgorzata Chodakowska noch ganz viele ähnlich bezaubernder Wesen "gezeugt" hat und in unserer Nähe lebt und arbeitet, war für mich eine echte Überaschung. Wer mal in Pillnitz unterwegs ist, sollte unbedingt unterhalb des Weinberges an der Weinbergkirche vorbei auf dem "Bergweg" in Richtung Osten gehen, bis der Weg zum "Weinbergweg" wird und linkerhand das Weingut Klaus Zimmerling auftaucht (der Kerner ist sehr, sehr lecker). Mit ein wenig Glück ist der Weinkeller geöffnet, und man kann verkosten. Unbedingt fragen, ob man einen Blick hineinwerfen kann: neben den erwarteten Weinflaschen findet sich eine Ansammlung ganz reizender Wesen:

Wir waren hin und weg, eine Figur schöner als die andere. Siehe auch hier für eine kleine Auswahl. Allein die Möglichkeit, die Skulpturen anzuschauen, lohnen den Weg! Wenn ich genügend Euronen übrig hätte, würde ich sie ALLE kaufen...

Die auch...

Wirklich alle...
Wir waren hin und weg, eine Figur schöner als die andere. Siehe auch hier für eine kleine Auswahl. Allein die Möglichkeit, die Skulpturen anzuschauen, lohnen den Weg! Wenn ich genügend Euronen übrig hätte, würde ich sie ALLE kaufen...
Die auch...
Wirklich alle...
Montag, Mai 17, 2010
Woldemar's Weib (by Team Tango & Cache)
Am Sonntag wurden die Spuren ausgelegt, getestet und veröffentlicht. Nun findet ihn! Zur Belohnung gibt es diesen Ausblick:

Die Erstfinder-Urkunde ist schon lange weg...
Die Erstfinder-Urkunde ist schon lange weg...
Dienstag, April 27, 2010
Sehnsucht nach Veränderung
Seit einiger Zeit verfüge ich wieder über einen echten Plattenspieler und kann meine Plattensammlung nach Belieben tönen lassen. Beim Stöbern in den Regalen bin ich auf eine Platte von L’art de passage gestoßen, die ich damals (1989 im Frühjahr) eigentlich gar nicht so richtig angehört hatte (nur weil Gerhard Schöne mit denen zusammen ein Album gemacht hatte, wurde diese AMIGA-Platte ebenfalls gekauft, für stolze 16,10 Mark). Beim Hören war ich völlig verblüfft: so lange habe ich schon so schöne Tango-Musik im Haus? Und weiß (nichts mehr) davon? Unglaublich!
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Sonntag, April 25, 2010
Geteilte Welt
Meinte eine mir nahestehende Ehefrau während einer spontanen Fahrradetappen-Pausenfeier in einem Alt-Laubegaster (Wein- und Bier-)Garten, wir müssten dann noch auf die andere Elbhalbkugel. Nach stundenlangem Gekicher haben wir das dann doch lieber gelassen...
Samstag, April 24, 2010
nosing and tasting
...Gewaltig, lang anhaltend und warm...
...von peinigender Eindringlichkeit...
...mit einer leichten Note sandiger Trockenheit...
...medizinisch, sauber bis steril...
...Teerseife...
...rauchig wie verglimmendes Lagerfeuer...
Beim Lesen dieses kleinen Werbeprospektes der "Friends of the Classic Malts" konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen ob der bildhaften Sprache, mit der die verschiedenen Geschmacksnuancen der vielen Sorten des Singe Malt Whisky beschrieben werden. Das Seminar des Single Malt Whisky Club Sachsen e.V. war sehr interessant und wirklich lecker, einige Feinheiten bei der Herstellung des Getränks waren mir echt neu. Und man kann die Unterschiede zwischen den Sorten deutlich schmecken, das war für mich überraschend und macht die Sache sehr spannend. Die Krönung des Abends: beim Preisausschreiben am Ende des Seminars haben wir den ersten Preis gewonnen (dank Google und HTC). Nun sind wir stolze Besitzer je eines Tasting-Glases. Nie wieder Whisky auf Eis, immer handwarm und mit viel Ruhe!
...von peinigender Eindringlichkeit...
...mit einer leichten Note sandiger Trockenheit...
...medizinisch, sauber bis steril...
...Teerseife...
...rauchig wie verglimmendes Lagerfeuer...
Beim Lesen dieses kleinen Werbeprospektes der "Friends of the Classic Malts" konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen ob der bildhaften Sprache, mit der die verschiedenen Geschmacksnuancen der vielen Sorten des Singe Malt Whisky beschrieben werden. Das Seminar des Single Malt Whisky Club Sachsen e.V. war sehr interessant und wirklich lecker, einige Feinheiten bei der Herstellung des Getränks waren mir echt neu. Und man kann die Unterschiede zwischen den Sorten deutlich schmecken, das war für mich überraschend und macht die Sache sehr spannend. Die Krönung des Abends: beim Preisausschreiben am Ende des Seminars haben wir den ersten Preis gewonnen (dank Google und HTC). Nun sind wir stolze Besitzer je eines Tasting-Glases. Nie wieder Whisky auf Eis, immer handwarm und mit viel Ruhe!
Freitag, April 16, 2010
"End"bindung und Wiedergeburt
Wie dicht liegt doch Freude und Leid, Glücklichsein und Glück haben beisammen. Wiedermal ein Fehler in der Matrix: wochenlang der gleiche Trott, alles im grünen Bereich, dann das (glückliche) Erreichen eines gesetzten Ziels einerseits (Erleichterung) und ein ungeplanter Aufprall mit ausschließlich materiellen Konsequenzen andererseits. Und der Vulkan raucht immer noch. Carpe diem, as long as you can! Die Welt ist verrückt organisiert, ich nehm's fassungslos und kopfschüttelnd zur Kenntnis...
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Donnerstag, April 15, 2010
Durchgeschlüpft
Glück gehabt und gerade noch durchgeschlüpft. Aus Bulgarien kommend hatte ich mich schon gewundert, dass in Düsseldorf so viele Flüge gestrichen wurden und hatte vermutet, dass irgendwer wieder irgendwo herumstreikt. Auf isländische Asche hätte ich am wenigsten getippt. Erstaunlich, wie EIN Vulkan einen ganzen Erdteil "verkehrsberuhigen" kann. Wie war das wohl ganz ganz früher, als ganz viele Schlote herumgequalmt haben, kann man sich kaum vorstellen. Aber da gab es ja noch keine Flugzeuge, nur -saurier. Und denen hat das bisschen Staub wohl nicht viel ausgemacht. Zumindest nicht unmittelbar...
Dienstag, April 13, 2010
Gleichmacherei
Die uralte bulgarische Stadt Plovdiv atmet Geschichte aus allen Ritzen (hier das alte römische Amphitheater):

Aber für mein Empfinden geht man sehr nachlässig mit der entsprechenden (Bau-)substanz um, eigentlich schade. Hier die "Überbauung" des alten Stadions, die mich doch recht erschreckt hat, zumal sie an zentraler Stelle an einem stark frequentierten Boulevard zu finden ist:

Ich verstehe ja, dass da sicher nicht so viel Geld da ist, aber ein wenig Ordnung halten täte vielen Gebäuden gut. Dafür sind die einschlägigen Verdächtigen (ich meine hier deutsche und internationale Global Player) bereits omnipräsent, überall Werbung, die ich von zu Hause her kenne. Hier ist sicher vieles ähnlich verlaufen in den letzten Jahrzehnten wie im deutschen Osten, echte Identität muss man fast schon suchen. Ich meine nicht die allzubekannte Keramik.

Wo bleibt der Stolz auf die eigene Kultur? Irgendwann hat's die doch mal gegeben. Selbst im Radio läuft die gleiche dumpfe Musik, ach nee... Aber wenigstens ist das Hotel richtig gut, und der Umtauschkurs ermöglicht ein zweites Bier für den Abend! Leider kriege ich die Fotos heute nicht von der Kamera auf den Laptop (Kabel vergessen), hole ich aber noch nach.
Aber für mein Empfinden geht man sehr nachlässig mit der entsprechenden (Bau-)substanz um, eigentlich schade. Hier die "Überbauung" des alten Stadions, die mich doch recht erschreckt hat, zumal sie an zentraler Stelle an einem stark frequentierten Boulevard zu finden ist:
Ich verstehe ja, dass da sicher nicht so viel Geld da ist, aber ein wenig Ordnung halten täte vielen Gebäuden gut. Dafür sind die einschlägigen Verdächtigen (ich meine hier deutsche und internationale Global Player) bereits omnipräsent, überall Werbung, die ich von zu Hause her kenne. Hier ist sicher vieles ähnlich verlaufen in den letzten Jahrzehnten wie im deutschen Osten, echte Identität muss man fast schon suchen. Ich meine nicht die allzubekannte Keramik.
Wo bleibt der Stolz auf die eigene Kultur? Irgendwann hat's die doch mal gegeben. Selbst im Radio läuft die gleiche dumpfe Musik, ach nee... Aber wenigstens ist das Hotel richtig gut, und der Umtauschkurs ermöglicht ein zweites Bier für den Abend! Leider kriege ich die Fotos heute nicht von der Kamera auf den Laptop (Kabel vergessen), hole ich aber noch nach.
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Donnerstag, März 11, 2010
Geschmack verbindet. Und kann verhüten. Muss aber nicht...
Sorgfältig abgestimmte Tabakmischung, beste f6-Qualität. Schädigt Spermatozoen. Also doch nicht so gut? ;-)

Da klagt alle Welt (in diesem Land) über den mangelnden Zeugungswillen, dabei liegt die Ursache für den Geburtenrückgang doch auf der Hand (dem Tisch): EINGESCHRÄNKTE FRUCHTBARKEIT!!!
Da klagt alle Welt (in diesem Land) über den mangelnden Zeugungswillen, dabei liegt die Ursache für den Geburtenrückgang doch auf der Hand (dem Tisch): EINGESCHRÄNKTE FRUCHTBARKEIT!!!
Catwoman
Rätselhafte Wesen, diese Tiere. Nicht von Ungefähr der Vergleich mit der weiblichen Ausprägung der menschlichen Population.

(Elli, immer auf'm Sprung und "nicht eindeutig gut bzw. böse, vielmehr verfolgt sie ihre eigenen moralischen Vorstellungen"...)
(Elli, immer auf'm Sprung und "nicht eindeutig gut bzw. böse, vielmehr verfolgt sie ihre eigenen moralischen Vorstellungen"...)
Samstag, Februar 27, 2010
Frühling
"An schlechten Tagen ist die Aussicht auf bessere Tage besser als an guten."
(Zitat Werner Mitsch)
Bei der Vorbereitung unserer heutigen "Fahrt ins Blaue" gefunden auf der Website des Schlosstheaters Augustusburg.
Nachtrag:

Es war ein guter Tag! Zwei engagierte, unsubventionierte Schauspieler, viele Schuhe (siehe Bild), keine reißfesten Strümpfe, dafür aber eine blickdichte Strumpfhose, auf nach LOS VEGAS! Oder lieber nicht, "ICH bin doch nicht blöd"...
(Zitat Werner Mitsch)
Bei der Vorbereitung unserer heutigen "Fahrt ins Blaue" gefunden auf der Website des Schlosstheaters Augustusburg.
Nachtrag:
Es war ein guter Tag! Zwei engagierte, unsubventionierte Schauspieler, viele Schuhe (siehe Bild), keine reißfesten Strümpfe, dafür aber eine blickdichte Strumpfhose, auf nach LOS VEGAS! Oder lieber nicht, "ICH bin doch nicht blöd"...
Mittwoch, Februar 24, 2010
Tango en el sur de Alemania
Für alle Reisenden, die es in die Bodensee-Region verschlägt, hier ein Geheimtip: Tango im Schloss Montfort, eine malerische Location insbesondere in der wärmeren Jahreszeit. Heute aber leider nicht (ich hätte die Schuhe dabeigehabt!), schade...

Die Seite Tango am Bodensee nennt noch viele weitere Tanzmöglichkeiten und vermittelt den Eindruck, dass sie aktiv gepflegt wird und es hier eine aktive Tango-Gemeinde gibt. Respekt! Es ist aber auch wirklich schön an diesem See, bin immer wieder gern hier.

(Blick von Langenargen aus in Richtung Konstanz)
Die Seite Tango am Bodensee nennt noch viele weitere Tanzmöglichkeiten und vermittelt den Eindruck, dass sie aktiv gepflegt wird und es hier eine aktive Tango-Gemeinde gibt. Respekt! Es ist aber auch wirklich schön an diesem See, bin immer wieder gern hier.
(Blick von Langenargen aus in Richtung Konstanz)
Dienstag, Februar 23, 2010
GROBes Mindelheim
Ein schöner Altstadtkern, ein schönes und preiswertes Hotel (sehr zu empfehlen, drei Sterne zu einem wirklich guten Preis)...

... und unerwartete Anhäufungen technischer Kulturschätze:

Da zeigte sich wiedermal, dass die Öffnungszeiten weniger für die Arbeitenden gemacht sind: 17:00 Uhr war einfach nicht zu schaffen. Mich hätten die Ingenieurleistungen schon sehr interessiert.
(die GROBe Überschrift reflektiert auf den (auch unerwartet) großen Arbeitgeber der Region)
... und unerwartete Anhäufungen technischer Kulturschätze:
Da zeigte sich wiedermal, dass die Öffnungszeiten weniger für die Arbeitenden gemacht sind: 17:00 Uhr war einfach nicht zu schaffen. Mich hätten die Ingenieurleistungen schon sehr interessiert.
(die GROBe Überschrift reflektiert auf den (auch unerwartet) großen Arbeitgeber der Region)
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